Axel Springer rechnet wegen Krise mit Ergebnisrückgang 2009

11. März 2009, 13:58
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2008 Rekordgewinn

Der deutsche Medienkonzern Axel Springer wird nach eigener Einschätzung die Folgen der Wirtschaftskrise im laufenden Jahr verstärkt zu spüren bekommen. "Natürlich werden wir in diesem Umfeld ein Rekordergebnis wie im Vorjahr nicht erreichen können", erklärte Verlagschef Mathias Döpfner am Mittwoch. Der Konzern, der unter anderem "Bild" herausgibt, stelle sich etwa auf ein extrem schwieriges Anzeigengeschäft ein. "Eine genauere Prognose verbietet sich, da sie in dem extrem volatilen Umfeld unseriös wäre", fügte Döpfner hinzu.

Der Firmenchef zeigte sich jedoch optimistisch, das Springer Marktanteile hinzugewinnen und gestärkt aus der Krise hervorgehen werde. Der Konzern werde sich weiter auf seine Kernmarken konzentrieren und in Online-Aktivitäten investieren.

Für 2008 bestätigte Springer die bereits Ende Februar bekanntgegebenen Zahlen. Demnach fuhr der Verlag trotz Wirtschaftskrise einen Rekordgewinn von 571 Mio. Euro ein. Der Umsatz stieg um 6 Prozent auf 2,7 Mrd. Euro. Außerdem baute der Konzern seine Schulden ab: Die Nettoverschuldung sank auf 369,5 Mio. Euro, von 743,1 Mio. Euro. (APA/Reuters)

 

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