Hypo Landesbank Vorarlberg verdient weniger

11. März 2009, 13:29
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EGT fiel auf 50 Millionen Euro - Dividende bleibt unverändert - Ausleihungen wie Kundeneinlagen legen stark zu

Bregenz - Die Landes- und Hypothekenbank Vorarlberg (Hypo Landesbank) hat im Jahr 2008 ein konzernweites Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von 50 Mio. Euro erwirtschaftet. Das ist ein Rückgang von rund 10 Mio. Euro bzw. ein Minus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit diesem Ergebnis liege die Bank dennoch im Plan, denn es sei bereits 2007 klar gewesen, dass das Niveau nicht zu halten sein werde, erklärten Vorstandsvorsitzender Jodok Simma sowie die Vorstände Johannes Hefel und Michael Grahammer am Mittwoch bei der Präsentation der Bilanz. Insgesamt könne man mit dem Geschäftsjahr in Anbetracht der Turbulenzen zufrieden sein.

2007 seien im Konzernergebnis von rund 60 Mio. Euro zudem rund 5 Mio. Euro an außerordentlichen Erträgen inkludiert gewesen, daher liege man 2008 nun rund 10 Prozent darunter, erklärte Simma. Generell habe sich das Geschäftsmodell der Hypo als auch in der Krise tragfähig erwiesen, es seien keine großen Anpassungen nötig. Die Dividende für Aktionäre bleibe unverändert. Dennoch: Für 2009 rechnete Simma mit einem weiter sinkenden Ergebnis. "Wir haben 40 Mio. Euro im Plan, ausschließlich wegen der steigenden Risikokosten", so der Vorstandsvorsitzende. Für das laufende Jahr sei er dennoch "vorsichtig optimistisch". (APA)

 

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