Google stimmt Werbung auf User-Interessen ab

11. März 2009, 12:54
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Der Suchmaschinenriese startet interessenbasierte Anzeigen auf YouTube und im Werbenetzwerk

Google hat den Beta-Start von Interest Based Ads angekündigt. Damit sollen Nutzer auf ihre Surfgewohnheiten abgestimmte Werbung erhalten. Mit dem Ads Preferences Manager will das Suchmaschinenunternehmen Nutzern jedoch die Kontrolle über die Werbeeinschaltungen geben.

System analysiert Surfvorlieben

Sehen sich Nutzer beispielsweise auf der Seite eines Werbenden ein bestimmtes Produkt an, wird ihnen zu einem späteren Zeitpunkt eine Aktion des Unternehmens als Werbung angezeigt. Das System analysiert die Surfgewohnheiten der User. Sieht sich ein Nutzer auf YouTube und im Google-Content-Netzwerk vorrangig Videos und Websites zu Autos an, stuft ihn das System als Autoliebhaber ein. Google blendet daraufhin im Content-Netzwerk, und auf YouTube entsprechende Werbungen ein. Das Content-Netzwerk umfasst Googles eigene Dienste wie Gmail sowie Website-Betreiber, die Googles AdWords nutzen.

Kategorien editierbar

Datenschutzbedenken will Google mit dem Ads Preferences Manager aus dem Weg räumen. Nutzer sollen damit ihre Interessenskategorien einsehen, selbst anpassen und auch entfernen können. Zudem können die Interest Based Ads auch ganz abgeschaltet werden. Google betont, dass die Informationen ohne persönliche Daten in anonymen Cookies gespeichert werden. Sensible Kategorien wie Gesundheit oder sexuelle Ausrichtungen gibt es nicht.

Breite Verfügbarkeit bis Jahresende

Die interessensbasierte Werbung soll Anfang April zunächst mit nur einigen Werbetreibenden in den USA und Europa starten. Bis Jahresende sollen alle Unternehmen derartige Werbungen über das AdWords-System schalten können. (red)

  • Nutzer sollen auf ihre Surfgewohnheiten abgestimmte Werbung erhalten.

    Nutzer sollen auf ihre Surfgewohnheiten abgestimmte Werbung erhalten.

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