Volksschüler lernen Leben retten

11. März 2009, 11:52
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Erste-Hilfe-Unterricht des Samariterbundes an Wiener Volksschulen

Wien - Die Grundregeln der Ersten Hilfe und das richtige Verhalten in Notsituationen können Kinder nicht früh genug erlernen. Mit dieser Grundidee setzt nun der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) sein innovatives Schulprojekt für Wiener Volksschulkinder fort. Im Laufe dieses Schuljahres werden n 25 Schulen Erste Hilfe Kurse durchgeführt. Mehr als 7.000 SchülerInnen werden dabei die wichtigsten Erste-Hilfe-Regeln verinnerlichen, um in Notfallsituationen rasch und zielgerichtet Hilfe leisten zu können.

"Ein besonderes Augenmerk setzen wir derzeit auf die richtige Ausstattung bei Sportaktivitäten. Viele Unfälle könnten verhindert werden, wenn die jungen Sportler Schutzmaßnahmen, wie Helme, Knie- und Ellbogenschoner, besser beherzigen würden", erklärt Peter Erdle, Landesveranstaltungsreferent des Samariterbundes.

Spielerisch Ängste nehmen

Im Rahmen des Projekts wird jede Klasse mit Erste-Hilfe-Taschen ausgestattet, deren Inhalt laufend vom ASB ergänzt wird. "Ziel des Schulprojekts ist es, 6- bis 10-jährigen spielerisch Ängste zu nehmen und sie altersgerecht für Notfälle fit zu machen", so Peter Erdle. Als Unkostenbeitrag für die verwendeten Materialien werden pro Schuljahr und Kind zwei Euro eingehoben, eiine Investition die vielleicht einmal ein Menschenleben rettet. Wichtig ist dem Samariterbund eine langfristige Begleitung der Kinder über die gesamten vier Jahre an der Volksschule. "Unser Schulungsprojekt ist modulartig aufgebaut. Je nach Entwicklungsphase erlernen die Kinder weitere Kenntnisse rund um das Thema Erste Hilfe." (red)

 

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