Sun: Open Source ist ein gutes Marketinginstrument

11. März 2009, 10:59
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Jonathan Schwartz ist der Meinung, dass EntwicklerInnen viel Zeit, aber wenig Geld in ihre Produkte investieren, daher liege der Wert von offener Software auch in anderen Bereichen

Es gibt viele Gründe warum man Open-Source-Software schätzen kann, nun hat Sun Microsystems-CEO Jonathan Schwartz einen weiteren Aspekt für den Einsatz offener Software gefunden. Laut einem Bericht von CNet sieht einen wesentlichen Benefit von Open Source-Produkten im Werbeeffekt.

Positiver Effekt

Lauf CNet sieht Schwartz Open Source-Produkte auch als Werbemittel beziehungsweise als Imageträger für die EntwicklerInnen. Gute qualitativ hochwertige Software sei ein wesentliches Mittel bei seinen KundInnen wertgeschätzt zu werden und seine Produkte gegenüber dem Mitbewerb besser positionieren zu können.  Sun selbst wurde so in manchen Bereichen zu einem Reseller, was eigentlich gar nicht das eigentliche Geschäftsmodell sei. Allerdings hätten die Open Source-Produkte ihre eigene Eigendynamik entwickelt und ihre unterschiedlichen Zielgruppen gefunden. Der Wert für das Unternehmen sei ungemein groß und wesentlich.

Positive Markeneffekte und die Suche nach dem Geschäftsmodell

Jeden Tag würden tausende AnwenderInnen durch die Nutzung offener Software einen positiven Markeneffekt erleben und somit Sun anders wahrnehmen als die Konkurrenz. Wesentlich sei jedoch, dass die Qualität der Produkte stimmt und die AnwenderInnen einen echten Mehrwert bekommen. Die Frage, die sich nun jedoch stellt ist, so CNet, jene nach dem Geschäftsmodell dahinter. Auch Sun müsse sich überlegen wie man aus der "freien Werbung" ein Geschäftsmodell macht. Immerhin müsse man die Milliarden-Investition in MySQL ja auch irgendwann wieder einnehmen.(red)

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    Jonathan Schwartz sieht Open Source als gutes Werbe- und Marketinginstrument, aber nur wenn auch die Qualität der Produkte stimmt.

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