US-Antidrogenbehörde: Kiffen schlecht für Video-Spielen

10. März 2009, 13:10
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Um Jugendliche vor negativen Folgen des Drogenkonsums zu warnen, setzt die US-Drogenbehörde auf ungewöhnliche Mittel

Wenn die Warnung vor gesundheitlichen Folgen nicht fruchtet, dann muss man es über eine andere Schiene versuchen, haben sich US-amerikanische Antidrogenbeauftragte gedacht und eine neue Kampagne gestartet. Der Konsum von Marihuana verschlechtere das Erinnerungsvermögen, die Wahrnehmung und die Hand-Augen-Koordination.

Spielefiguren erzählen

Teil der US-Kampagne neben Aufklärung über mögliche Folgen von Drogenkonsum sind zwei skurrile Videos. Darin erklären animierte Gaming-Charaktere, dass sie zusammen mit ihren Spielern früher ein tolles Team gewesen seien, sich das aufgrund des Drogenkonsums nun aber geändert habe.

Weniger Humor in Großbritannien

Die National Youth Anti-Drug Media Campaign schlägt einen unkonventionelleren Weg als andere Initiativen ein und dürfte damit zumindest etwas positivere Aufmerksamkeit unter den Jugendlichen erreichen. Das britische Gesundheitsministerium beispielsweise hat den Zorn der Spieler und Branche mit einer Kampagne auf sich gezogen, die zu häufiges Videospielen mit einem frühen Tod in Verbindung bringt (der WebStandard berichtete).

  • Drogenkonsum kann auch für Spielecharaktere üble Folgen haben.
    screenshot: abovetheinfluence.com

    Drogenkonsum kann auch für Spielecharaktere üble Folgen haben.

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