Faymann will Reform auch ohne Gewerkschaft

10. März 2009, 13:05

Es müsse garantiert sein, dass Schmied ihre Reformvorhaben umsetzen kann - Gemeinsame Lösung wäre "schöner"

  Wien  - Bundeskanzler Werner Faymann  hat sich in der aktuellen Lehrer-Diskussion neuerlich voll hinter Unterrichtsministerin Claudia Schmied  gestellt. Gleichzeitig machte der SPÖ-Chef im Pressefoyer nach dem Ministerrat klar, dass die Reform auch gegen den Widerstand der Belegschaftsvertreter durchgezogen werden könnte. Schöner wäre eine gemeinsame Lösung, es müsse aber dabei garantiert sein, dass die Ministerin ihre Reformvorhaben auch umsetzen könne.

Sparmaßnahmen

Die Ministerin selbst zeigte sich vor den Verhandlungen mit den Lehrern und den Dienststellenversammlungen der Pädagogen zurückhaltend. Sie beharrte auf ihrer Position, dass entweder zwei Stunden mehr Unterrichtszeit oder adäquate andere Sparmaßnahmen durchgeführt werden müssten. Konkreter wollte sie vor den Gesprächen mit der Gewerkschaft nicht werden.

Versammlungen "tunlichst ohne Störung des Dienstbetriebs"

Im Zusammenhang mit den am Donnerstag geplanten Dienststellenversammlungen der Lehrer die Landesschulräte hat Schmied in einem Schreiben informiert, dass die Versammlungen "tunlichst ohne Störung des Dienstbetriebs", also ohne Entfall von Unterrichtsstunden, durchzuführen seien.

Jenen Bediensteten, "die nicht zur Aufrechterhaltung des notwendigen Dienstbetriebs (Journaldienst) erforderlich sind", sei aber die Teilnahme an den Dienststellenversammlungen zu ermöglichen. Die Betreuung der Kinder bis zur 8. Schulstufe (4. Klasse Hauptschule oder AHS) müsse jedenfalls gewährleistet sein.

Unterstützung auf vom BZÖ

Auch BZÖ will der Bildungsministerin Rückendeckung für ihre Pläne zur Erhöhung der Unterrichtszeit bieten. "Schmied wird im Regen stehen gelassen", kritisierte BZÖ-Generalsekretär Martin Strutz am Dienstag bei einer Pressekonferenz. Am Mittwoch will das BZÖ im Parlament deshalb einen Entschließungsantrag zu einer Generalreform des Bildungssystems einbringen, erklärte Klubobmann Josef Bucher.

Die Lehrer-Gewerkschaft solle ihre Versammlungen außerdem in der dienstfreien Zeit am Nachmittag abhalten und nicht "die Unterrichtszeit missbrauchen, um ihre Interessen durchzusetzen", forderte Strutz. Er appelliere an die Regierung, an den Schulen "für Ordnung zu sorgen". (APA)

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Ist ja auch eine schwarze Gewerkschaft.. :-))

Mir tun die (fleissigen) Lehrer wirklich leid, die Gewerkschaft allerdings nicht. Wenn die ein repräsentativer Durchschnitt aller Lehrer wären, dann wäre es wahrscheinlicher sinnvoller, die Kinder ohne Lehrer in eine Klasse einzusperren.
So sehr ich im Prinzip Gewerkschaften für sinnvoll und wichtig halte, ist diese Gewerkschaft vom eigenen Berufsstand einfach nur zu "entsorgen"
(vielleicht klappts auch dann mal mit einer Ministerin)

die politikergehälter...

müssen erhöht werden. Jemand muss doch die Wirtschaft beleben!

es kommt die zeit

von allen seite ist es zu hören und lesen: solidaritätsbeitrag
wie schaut's mit unseren politikern und politikerinnen aus? wieviel solidarität tragen die bei?
meiner auffasung nach sollten die politikerInnen (ganz gleich, ob in regierungen oder abgeordnetenhäusern) mit gutem beispiel vorangehen und auf 10% ihrers gehalts verzichten. das wäre eine schöne einsparungssumme. denn im grunde sind auch sie verantwortlich für den schlamasel im bildungs-, gesundheits- und justizwesen. krise hin krise her. jetzt heißt's verantwortung übernehmen und solidaritätsbeitrag leisten, endlich auch mal für die leute aus der politik (incl. deren berater). vielleicht lassen sich dann auch andere überzeugen....

ich habe verbal gesündigt, ich darf nicht veröffentlicht werden. zumindest nicht vor ganz, ganz strenger prüfung. ich bin ein ganz, ganz böser finger...

Zensur ist schrecklich,

aber Ihre Haltung in der Bildungsfrage, IMO, verbohrt, politisch und nicht vernunft-gesteuert. Sorry.

Selbst als Konservativer müsste ich doch sehen: die Nürnberger-Trichter Schule und ihre Vertreter müssen abgelöst werden.

Finnland, in den 70ern noch auf den Äckern krabbelnd, Gastarbeiter in Schweden,.. sind heute Nr. 2 auf der Innovationslandkarte der Welt.

Ist Ihnen das wurscht?

sie brauchen sich nicht zu entschuldigen, ich weiß, dass ich ihre meinung als ernstgemeint auffassen kann und nicht als bewussten angriff. ich kann sie aber nicht nachvollziehen. warum ist es verbohrt bzw. politisch, wenn man sich gegen die 2-stundenerhöhung ausspricht?
ich sehe ganz einfach nicht den sinn hinter dieser aktion. zumindest nicht den bildungspolitischen, höchstens einen finanziellen, der völlig losgelöst von einer bildungsreform steht.
finnland, das sie ansprechen und das ja auch in bestimmten bereichen (offensichtlich nicht in allen - warum so selektiv??) schmieds vorbild ist hat ja weniger stunden. was sollen also die stunden isoliert als faktor bildungstechnisch bringen?

Sorry, ich merke, dass ich schon

meine neuronalen Geflechte weg werfe.
Natürlich ist KEINE Meinung verbohrt, die nicht programm- und reflexhaft in Wellen brandet.

Trotzdem, irgendwie schaffe ich es nicht, mir den Niedergang ATs nur 1. Reihe fussfrei (der Bevölkerung werden ja viele der Studien und Einschätzungen über AT vorenthalten. Nur keine Panik heisst das) anzusehen.
Die SPÖ hat katastrophale Wirtschafts-und Sozial-, .. Konzepte, aber das Bildungskonzept von Fr. Schmied ist ein blühender Baum in der Wüste. Dieser Schritt ist fein gewählt, weil er klein ist, aber trotzdem zeigt, dass es um ALLES geht.
Ich wünschte mir das noch viel weiter gehend.

However, im Sinne einer Mental-Hygiene", werde ich jetzt einige Zeit rasten.

Ich seh nur eine ehemalige Managerin, die auf Budgetknappheit mit "Spaqren wir einfach 10% des Personals ein" reagiert. Das ist noch keine Reform.

Das Reformen und Einsparungen nötig sind, ist klar.
Dann könnte Sie aber auch zugeben, dass es ums Geld geht, und nicht zum Wohl der Schüler ist.

"Kein Lehrer verliert seinen Job" ist auch gelogen - Wenn bei gleicher Stundenanzahl jeder 10% mehr arbeitet, ist für die, die diese Stunden bisher gemacht haben, kein Job mehr da.

Wenn's um Einsparung geht, ist es zu punktuell. Möglicherweise ist es aber auch erst der Auftakt zu 10% Gehaltskürzung bei allen Beamten - dann Hut ab, genial eingefädelt.

Sollte es um Bildungdspolitik gehen, warte ich noch auf die Darstellung des Konzeptes.

1

ich bin vollkommen ihrer meinung, dass es bildungspol reformen in ö braucht (und zwar tiefgreifende). ich bin weiters der meinung, dass österreich bildungspolitisch vom kleinkindalter bis zur forschung sich rasant nach unten bewegt (denken wir nur an den beginn des 20. jhdt als ö wissenschaftler noch weltspitze waren!).

sie wissen auch, dass ich die spö sehr oft hier kritisiere. aber es ist mir genau wurscht welcher partei die bildungsm angehört, wenn sie etwas meiner meinung nach sinnvolles in übereinst mit den benötigten reformen machen würde. (schüssels wirtschaftsp kurs habe ich sehr gut gefunden. dennoch habe ich ihn 2006 nicht gewählt, hauptsächlich weil er/seine regierung mir bildungsp völlig blind und taub zugleich erschien).

2

schmied: meiner meinung versucht sie sich als eine (bildungs)reformorientierte person darzustellen. in wirklichkeit aber ist ihr die bildung egal bzw. sie hat keine ahnung. sie ist eben gerade nicht die benötigte bildungspolitische reformkraft als die sie sich zu verkaufen versucht. und deswegen bringen mich ihre aktionen, die diesen meinen eindruck verstärken, auf die palme.

wenn sie ein bildungspolitisches gesamtkonzept hat, eine bildungspolitische vision, dann ist es ihre pflicht die bürger darüber zu informieren - nicht zurückzuhalten.

3

dann soll sie es auf den tisch legen und erklären warum einzelne schritte wie beispielsweise diese stundenerhöhung diesem gesamtkonzept genügen. wo ist das bekenntnis zu mehr geld für bildung? wo? (keine panik verbreiten ist schön und gut. wenn sie aber meine zustimmung will, dann darf sie nicht den ansatz vertreten, dass sie die schlaue wissende ist, die die "wahre" information kennt, die sie mir nicht zumuten kann und deshalb müsse sie diese schritte setzen. ich, als kleiner bürger verstehe das natürlich nicht und habe nicht den durchblick mir ein urteil zu bilden. sie die schlaue politikerin müsse entscheiden was für uns alle am besten ist.

4

wenn sie ihre informationen nicht auf den tisch legt, dann kann ich nicht beurteilen, ob sie einfach kein konzept hat oder es mir einfach vorenthält - und blind einem politiker vertrauen, dass er schon das richtige tut werde ich sicherlich niemals machen)

stattdessen hören wir absurde argumente wie zb "alle müssen mithelfen, auch die lehrer", "die lehrer haben ja eh so viel frei", "die stundenanzahl liegt unter dem oecd-schnitt". klingt für mich nicht wie die begründung für eine bildungspolitische maßnahme, sondern eher wie - ok, ich habe jetzt eine maßnahme, die ich unbedingt will aus einem anderen grund (geldbeschaffung?) und jetzt schaue ich wie ich sie durchbringe.

5

die mittel derer sie sich bedient sind zudem höchst bildungsfeindlich. sie stachelt ganz bewusst den in der bevölkerung vorhandenen lehrerhass auf um diese einzelaktion (deren bedeutung in ihrem gesamtkonzept sie nicht erläutern will/kann) um diese durchzubringen. dass die lehrergewerkschaft kein unschuldslamm ist, ist völlig klar. aber der stellenwert der lehrer und der bildung wird sicherlich nicht dadurch verbessert, dass die zuständige ministerin den lehrerhass bewusst eskalieren lässt. sie müsste im gegenteil in dieser hinsicht deeskalierend vorgehen.
um es mit joschka fischer zu sagen "Sorry, but I am not convinced".

Gestern 3x gelesen.

1. Zunehmende Expertenmeinung: die Krise muss auf der Grundlage der Theorien der Austrian School of Economy gelöst werden.
2. US Institute of Large Scale Innovation. AT ist aus der Landkarte der ersten 20 Lände veschwunden. Chile vor uns. Finnland 2.
3. Stephen Wolfram kündigt Alpha an, eine "Suchmaschine", die auf (zB mathematische) Fragen Lösungsantworten gibt.
Und hier, werden, selbst von sonst pfiffigen Postern, die Bildungskonzepte des 19. Jhdt. wütend verteidigt. Mit politischem Kleingeld.
Ich hoffe unsere Kinder strafen uns einst, und lassen uns in Altersheimen vermodern.
Entdeckendes, konstruierendes Lernen braucht NEUE Lehrertypen, neue Arbeits- und Organisationsformen. IN der Schule.

Eine einzige scool als Vorbild nehmen wird der Vielfalt unseres Schulwesen nicht gerecht. Wenn Sie im Altersheim verrotten wollen, bitte sehr, aber das ist jedes einzelnen Problem.
Neue Lehrertypen? und woher damit, wenn jetzt schon der eigene Dienstgeber mobbt und basht? Und das "in" der Schule unterschreib ich auch nicht, denn dann würde viel Arbeit liegen bleiben, die ich oft bis spät in die Nacht erledigen muss, wie viele andere Kollegen auch.

Was Sie vielleicht nicht wissen,

die Austian School .. ist längst Vergangenheit.
Meine Kinder, deren Ausbildung und Chancen hervorragend sind, werden mich in den Himmel heben und bis zum letzten Atemzug hätscheln, was Ihre Kinder mit Ihnen machen?

Mine Altruismus: die Ausbildung, zB meiner Kinder, soll ALLEN offen stehen. Dafür zahle ich gerne meine vielen Steuern. Aber nicht für Lehrerinnen, die argumentieren, wie eine Maurerpartie.

Die Ausbildung IST bereits allen offen, in Ö schon seit langem...

Nennen Sie, eine grosse Auswahl,

beklagenswerter Bildungs-Qualität offen?
Oder meinen Sie einfach die Tür?

Die dumme Bemerkung hätten Sie sich sparen können; ich meine die Duchlässigkeit des alten Systems, die immer gegeben war und zumindest teilweise auch in Anspruch genommen wurde.

Eben, dumm geboren und nix dazu glernt.

In österr. Bildungseinrichtungen.
Meine Kinder hatten es besser.

Freut mich für Ihre Kinder, aber man kann sich auch als Erwachsener weiterbilden....

Es geht hier nicht um die Verhinderung von modernen Unterrichtsmethoden oder Schulformen, es geht hier, auch wenn es von Frau Bm Schmied anders dargestellt wird, um Sparmaßnahmen auf dem Rücken einer Berufsgruppe, zu Lasten junger, hochmotivierter, innovativer Lehrer, die man nicht in die Schulen läßt.

Ich kann mir schwer vorstellen, wie man die Unterrichtsqualität steigern kann, wenn man mehr Schüler unterrichtet als man ohnehin schon hat. Noch einmal: Der Vorschlag von Frau Schmied bringt dem einzelnen Schüler überhaupt nichts, da man für diesen eben nicht mehr Zeit aufbringen kann, sondern eher weniger. mfg

Eine der grössten Weisheiten der Welt.

Weniger ist oft mehr.

Es wird ja in der Schule, frühe Stadien, Schlussrechnen gelehrt?
Etwa:
1 Schaufler, 1 bestimmte tiefe Grube in 1000 h --> 1000 Schaufler, dieselbe Grube in 1 h.

Das ist aber FALSCH.

Und genau das ist eines der Probleme. Nicht mehr Lehrerinnen, die einander behindern, redundand arbeiten,... sondern bessere Organisation und Kooperation, bessere Methoden,... sind gefragt.
Und das geht NUR, wenn ALLE in der Schule sind.

Sie haben ja wirkllich keine Ahnung...Sie können sich gar nicht vorstellen, wie es abläuft. In Wirklichkeit sind auch am Vormittag nie alle Lehrer zugleich in der Schule, und dann kommen Sie daher und wollen Sie alle am nachmittag sehen. Sie sind wohl selbst unterbeschäftigt, oder?

Es geht auch um den Nachwuchs bei den Lehrern, wenn die 40 - 50 Jährigen unter uns zu den "jungen" zählen, dann ist meiner Meinung was falsch.

Wenn, wie Sie sagen, dass es besser ist, ALLE in der Schule sein sein sollen, dann bitte auch die Infrastruktur dazu.

Übrigens: Ich würde, wie Sie, Schüler nie als Gruben oder Baustellen bezeichnen sondern als Individien, die wir mit größter Sorgfalt zu unterrichten haben. In Sozialberufen KANN es gar nicht zuviel Personal geben. mfg

nein, dass kann doch nicht sein,

Ö ist doch überall die Nummer 1!

im übrigen wäre ich sehr dankbar, wenn sie eventuell links für die entsprechenden artikel haben in der sich die experten für die austrian school aussprechen.

sie haben, wie fast immer aus meiner sicht, mit allem recht.

die austrian school scheint mir bei weitem besser geeignet als der bereits in der praxis gescheiterte keynesianismus.

zu den austrian schools: auch hier ganz ihrer meinung. man sollte aber auch dazusagen, damit dieser eindruck nicht entsteht, dass schmied eben gerade nicht für reform oder neue schulformen steht.

aber der vorschlag und die art und weise der beabsichtigten umsetzung ist eine katastrophe.

trotzdem sollte sich der berufsstand der lehrer überlegen, warum die neidgesellschaft so auf den plan tritt. es stimmt tatsächlich, jede(r) hätte gerne derart viel freizeit (und das ist unbestritten), jede(r) gerne die hälfte seiner arbeitszeit ohne wirkliche nachvollziehbarkeit.

es kann doch nicht viel dagegen sprechen, wenn von einer jahresarbeitszeit ausgegangen wird, die einer 38,5-stunden-woche entspricht, und die tatsächlichen aufwändungen gegengerechnet werden. heißt also, schülerprojekte, die sehr viel zeit in anspruch nehmen, sportwochen, bei denen lehrerInnen 24 stunden zur aufsicht verpflichtet sind usw.

mehr transparenz, und die gewerkschaft der lehrer könnte gut argumentieren. so macht's aber keinen guten eindruck.

es ist etwas anderes, einen Zuwachs an Lehrverpflichtung mit einer erhöhten Zahl von Unterrichtswochen zu verbinden (nichts dagegen!) oder die derzeitige Wochenstundenzahl einfach zu erhöhen, was an die Leistungsgrenzen geht und bei manchen sie überschreitet.
Das Gegenrechnen gibt es ja bereits, in den Töpfen der Pflichtschullehrer, aber diese wurden und werden dann auch betrogen.

was jedem klar sein muss, ist, dass schmied die schule nicht reformieren will.
gleichzeitig verkauft sie sich aber als die große reformatorin in person -> diese inkonsistenz schreit zum himmel.
erinnert mich an karl heinz grasser, der mit -4% defizit das "budget saniert" hat oder mit "naja, aber besser als der edlinger war ich schon, deswegen habe ich das budget saniert".
molterer hatte einen ähnlichen gedankengang "hurra, ich habe mehr als erwartet eingenommen (in der hochkonjunktur!), bin zwar noch neuverschuldet (in der hochkonjunktur), aber weniger als erwartet, deswegen habe ich das budget saniert".
und schmied "reformiert" mal kräftig das gesamte schulsystem mit ihren 2 stunden...

bananenrepublik!

Versammlungen "tunlichst ohne Störung des Dienstbetriebs" 2/2

Von den Lehrern wird das Schulunterrichtsgesetz und das LG missachtet, der Stoff für Schularbeiten zu spät mitgeteilt (muss eine Woche vorher geschehen), Kollektivstrafen vergeben, und Nahrungsmittel wie Äpfel als "sicherheitsgefährdende Gegenstände" eingezogen - natürlich ohne diese wieder auszuhändigen. Protestiert der Klassensprecher gegen diese Maßnahmen, so werden dessen Eltern verständigt, um ihn von der Schule abzuholen!!!

So schaut unsere Schule im Jahr 2009 aus!

PISA-Studie? Wen wundert es noch???

Sie haben jetzt einige Einzelbeispiele zusammengezählt und so getan, als ob das andauernd bei jedem Lehrer passiert. Das ist nur eines: unseriös.

Nein, nicht jeder Lehrer. Aber es ist schlimm genug, wenn es auf einen sehr großen Teil zutrifft.

Man könnte bildlich schon von einer schwarzen (unpolitisch gemeint) Herde mit wenigen weißen Schafen sprechen.

Oder umgekehrt, wie man will. Ich beschreibe ja auch nicht, alle Postler oder Straßenbahner oder Büroangestellte auf diese primitive Art.

genau!

und welche...

phantasieschule soll das sein?
äpfel werden eingezogen, weil sie so gefährlich sind... ich hab wirklich noch nie solch einen schwachsinn gelesen, nicht einmal im krone-forum ;)

Leider gestern geschehen, ja tatsächlich :-((


Und das sogar in einer Schule, die mit gesunder Ernährung wirbt!!!


kann ja sein, dass einige depperte schüler damit herum geschossen haben. in diesem falle: apfel kann wirklich gefährlich sein!
das so hinzustellen, als wäre das allgemein in den schulen so = schlichtwegs dumm

aber ihre teilpostings sprechen eine deutliche sprache.

ich darf ihnen sagen, ihre pathologische lehrerneurose ist behandelbar.........

Was man leider von einigen Lehrergewerkschaftern nicht behaupten kann.

Und für ...

... all dieses erlittene Unrecht wollen Sie sich nun an den Lehrer/innen gerächt wissen?

Wissen &Sie eigentlich wie es in der Privatwirtschaft zugeht?

Alle Lehrer arbeiten noch immer in einem geschützten Bereich, abgeschottet von der Realwirtschaft. Die Ausbildung unserer Kinder wird immer schlechter, im Vergleich mit anderen Ländern ist die Arbeitszeit der Lehrer eine der geringsten.

Aber Hauptsache man verteidigt die eigenen Pfründe.

Aber geh, dann organisieren Sie mal Sprachreisen, Exkursionen, Schikurse, Projekte, da gibts genau so eine Kostenrechnung, da lernt man auch kennen, wie die Privatwirtschaft manchmal arbeitet. ich erinnere mich an einen Buschauffeur, der unterwegs die lecken Bremsschläuchln mit Isolierband gepickt hat, und das mit 30 Kindern im Bus.

"im Vergleich mit anderen Ländern ist die Arbeitszeit der Lehrer eine der geringsten" ---> in der Klasse!!!! Sie Dolm! Glauben Sie ein Englisch- und Französischlehrer geht dann nach Hause und dreht nur mehr Däumchen?? Keine Ahnung von der Realität!

Immer dieser "Privatwirtschaftsschwachsinn"

wenn man in einer Firma arbeitet, die vorm Konkurs steht, die keine Aufträge mehr hat usw. ok!
Aber es gibt nach wie vor Firmen, die gut dastehen und dort müssen nur die unqualifizierten und faulen täglich um ihren Arbeitsplatz zittern!

Es gibt überall gute und schlechte - nicht alle Lehrer sind faul und nicht alle Privatwirtschaftler harte Arbeitstiere!!!!!!!!!!!!

Da haben Sie Recht! In der Privatwirtschaft müssen die Faulen und Schlechten in der Tat um ihren Arbeitsplatz fürchten. Die Lehrer leider nicht....

Meine Arbeitswoche hat im Schnitt kaum weniger als 50 - 60 Stunden.

Nach der Arbeit muss ich bei meinem Sohn die Versäumnisse der Lehrer nachholen! Und vor der Arbeit gelegentlich bei Lehrer und Direktoren die ärgsten Missstände versuchen zu glätten.

Und ich spreche hier von einer realen Schule, keine Fiktion. Und nach vier Jahren Erfahrungen durch meinen Sohn habe ich erst zu meiner jetzigen Meinung über Lehrer gefunden.

PS.: Ich war früher auch im Lehrbereich, allerdings als Assistent an einer TU tätig. Von Privilegien wie 20 h, 2 Monate Sommerferien, Weihnachtsferien, etc. konnte ich nur träumen. Neben Lehttätigkeit, Prüfungen war auch wissenschaftliche Arbeit durchzuführen.
Ich verstehe die Extrawürste der Lehrer nicht!

Herr Strutz!


Meine Schule hat durchgehend von 8 bis 19 Uhr Betrieb. Die meiner Frau von 7:30 bis 21:30.

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