Jim Boni hofft auf Effizienz

10. März 2009, 11:04
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Linzer nach zwei Niederlagen gegen KAC unter Zugzwang - Vienna Capitals wollen gegen Salzburg wieder vorlegen

Wien - Zum 100-Jahr-Jubiläum hat sich der KAC den österreichischen Eishockey-Titel zum Ziel gesetzt. Nach Spiel zwei der Halbfinalserie gegen die Black Wings Linz sind die Klagenfurter auf dem besten Weg, die vorletzte Hürde zu nehmen. Durch den 4:2-Sieg am Sonntag in Wien hat der KAC am Dienstag (19.15 Uhr/live Premiere Sport) die Chance, mit Heimvorteil eine Vorentscheidung herbeizuführen. Im zweiten Duell der "best of seven"-Serien empfangen die Vienna Capitals Meister Red Bull Salzburg. Bisher haben beide Teams ihre Heimspiele gewonnen.

28 Siege in 31 Saisonheimspielen hat der KAC auf dem Konto. Die Linzer glauben trotz der beeindruckenden Heimbilanz des Rekordmeisters aber noch an ihre Chance. "Wenn wir in Klagenfurt jene Effizienz an den Tag legen können, welche der KAC in den ersten beiden Spielen gezeigt hat, dann haben wir da unten durchaus eine Chance auf den Sieg. Zwei Tore sind einfach zu wenig, wir müssen endlich wieder einmal drei- oder viermal treffen", erklärte Trainer Jim Boni.

Die Capitals haderten nach dem 2:4 beim Meister mit Schiedsrichterentscheidungen in der spielentscheidenden Phase. "Die Strafe gegen Lynch ist eine Schande für das österreichische Eishockey", ärgerte sich Coach Kevin Gaudet. "Wir waren knapp dran, die Salzburger erneut zu besiegen. Ich bin überzeugt, dass es wieder ein enges Spiel werden wird", ergänzte der Kanadier.

Sein Gegenüber Pierre Page war mit der Leistung seiner Truppe nicht restlos zufrieden. "Wir können noch viel besser spielen. Zeitweise hatten wir auch ein wenig Glück", meinte der Salzburg-Trainer. "Insgesamt sind wir kompakt als Team aufgetreten. Wenn wir uns morgen neuerlich so präsentieren, können wir auch in Wien gewinnen", war sich Kapitän Thomas Koch sicher. In Wien kehrt Verteidiger Mike Siklenka wieder ins Salzburger Team zurück. Matthias Trattnig bzw. Benoit Gratton und Rafael Rotter müssen hingegen nach ihren Foulsperren aus dem Auftaktspiel noch zuschauen. (APA)

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