iPhone App Store: Die bittere Realität

10. März 2009, 11:10
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Rasante Verkäufe sind absolute Ausnahmefälle - Spieleentwickler legt konkrete Zahlen offen - Hervorragende Bewertungen, wenig Verkäufe

Seit dem Start des iPhone App Stores kursieren immer wieder Berichte darüber, wie EntwicklerInnen mit rasanten Absatzzahlen zum schnellen Reichtum gekommen sind. Eine "Goldgräberstimmung", die rasch eine Unzahl an zusätzlichen EntwicklerInnen angezogen - die sich nun einer Realität stellen müssen, die in vielen Fällen eine äußerst bittere ist.

Berichte

Konkrete Zahlen nennt dabei nun der Entwickler des Spiels "Dapple": Das Puzzle-Spiel hat seit seiner Veröffentlichung Mitte Februar zum Teil hervorragende Testberichte bekommen, selbst auf so prominenten Spiele-Blogs wie Kotaku wurde der Titel gefeaturet. Rahmenbedingungen, die nach gängiger Einschätzung also beste Absätze versprechen sollten - doch weit gefehlt.

Verkauf

Der um 4,99 US-Dollar angebotene Titel hat in den ersten 24 Tagen gerade einmal 131 Kopien verkauft, weit davon entfernt, die Entwicklungskosten zu tragen. Um dies zu erreichen wäre der Absatz von etwa 9.150 Kopien nötig, rechnet der Entwickler vor.

Minmal

Der Dapple-Entwickler will nun als nächsten Schritt versuchen mit der Veröffentlichung einer kostenlosen Lite-Version die Verkäufe anzukurbeln oder zumindest Schlüsse für künftige Entwicklungen zu ziehen. Die Chance mit iPhone-Programmen rasch reich zu werden, sei allerdings mittlerweile äußerst minimal, entgegen des Eindrucks, den man aus der gängigen Berichterstattung ziehen könne, so das Resümee. (apo)

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