Banco Popolare beantragt staatliche Hilfe

10. März 2009, 10:45
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Norditalienische Bank will Zugang zum staatlichen Plan zur Bankenunterstützung

Rom - Als erste italienische Bank hat das norditalienische Geldhaus Banco Popolare einen offiziellen Antrag eingereicht, um Zugang zum staatlichen Hilfsplan zur Unterstützung der Banken zu haben. Der Antrag sei beim italienischen Finanzministerium und bei der Notenbank eingereicht worden, teilte Banco Popolare am Dienstag mit.

Die italienische Regierung hat vor zwei Wochen die Emission der sogenannten "Tremonti-Bonds" genehmigt. Dabei handelt es sich um Wandelanleihen ohne feste Laufzeit (Perpetual Bonds), die das Finanzministerium in Rom zur Stützung der Banken zeichnet und die diese bei einer Stabilisierung der Situation fällig stellen können.

Mit den Tremonti Bonds sollen die italienische Banken ihre Kapitaldecke stärken können. Wirtschaftsminister Giulio Tremonti hatte jedoch wiederholt bekräftigt, dass die Finanzkrise die Banken seines Landes weitgehend verschont habe.

Premierminister Slvio Berlusconi drängte vergangene Woche die Banken, die "Tremonti-Bonds" in Anspruch zu nehmen. Dieser Schritt sei wichtig, um Kredite an die Unternehmen vergeben zu können. (APA)

 

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