Mehrere Einsprüche bei Gemeinderatswahl

9. März 2009, 13:09
1 Posting

Endergebnis kommt erst Ende nächster Woche

Klagenfurt - Am Montag ist die Einspruchsfrist für die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl vom 1. März in Kärnten zu Ende gegangen. Die Landeswahlbehörde muss sich mit insgesamt fünf Einsprüchen befassen, daher wird es auch noch bis Ende nächster Woche dauern, bis das offizielle Endergebnis vorliegt.

Bei den Einsprüchen geht es laut Landeswahlbehörde in zwei Gemeinden um die absolute Mehrheit. In Schiefling hat die ÖVP Protest eingelegt, sie reklamiert eine als ungültig gewertete Stimme für sich. Kommt sie damit durch, gibt es einen Losentscheid über das 19. Mandat, gewinnen die Schwarzen, hat Bürgermeister Valentin Happe (V) die absolute ÖVP-Mehrheit im Gemeinderat. In Glanegg wiederum hat eine Namensliste etwas gegen die Zuordnung von vier Stimmen zur SPÖ. Verlieren die Roten diese Stimmen, ist auch die Absolute weg.

In Maria Wörth wird über Briefwahl-Stimmen gestritten. Diese kommen aus einem Seniorenheim, laut Wahlkommission wurden sie von einem Bevollmächtigten überbracht, doch die Unterschriften auf Vollmacht bzw. Stimmzettel sollen nicht identisch sein. Und in Treffen bei Villach wird um Vorzugsstimmen gestritten. Da geht es um zwei Kandidaten gleichen Nachnamens auf der gleichen Liste. An den Mehrheitsverhältnissen ändert dies aber nichts. (APA)

Share if you care.