Cyber-Security-Chef geht mit scharfer Kritik

9. März 2009, 12:46
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Zunehmende Verlagerung der Sicherheitsagenden zum Geheimdienst NSA angeprangert - "gefährdet den demokratischen Protest"

Kein ganzes Jahr hat es Rod Beckström in seiner Rolle als Cyber-Security-Chef des US-Heimatschutzministeriums ausgehalten. Im Gefolge seines Rücktritts äußert Beckström nun massive Kritik an aktuellen Vorgängen rund um das National Cyber Security Center (NCSC).

Umschichtung

So seien immer stärker Kompetenzen in Richtung des Geheimdienstes National Security Agency (NSA) gewandert, ein Vorgang der seiner Meinung nach den demokratischen Prozess gefährde. Zusätzlich sei die NCSC aber auch nur mit unzureichenden Mitteln ausgestattet worden.

Datenschutz

Ursprünglich wurde Beckström, der zuvor an der Gründung von TKWiki.net beteiligt war, unter den Vorzeichen eingestellt, künftig den Datenschutz stärken zu wollen. Im Verlauf des Jahre 2008 setzte sich dann aber zunehmend die Ansicht durch, dass mit Cyber-Attacken auch offensiv umgegangen werden muss, etwas wofür man die NSA besser positioniert sieht.

Überprüfen

Wie es mit den Cyber-Security-Agenden nun weiter geht, ist derzeit aber ohnehin noch weitgehend offen. So hat der neue US-Präsident Barack Obama bereits eine grundlegende Überprüfung dieses Bereichs angekündigt. (red)

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