Einsatzfahrzeuge beschädigt

9. März 2009, 08:30
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Sprengsätze auf Autos geworfen - Agentur: Niemand verletzt

Peking - Einen Tag vor dem 50. Jahrestag des gescheiterten Aufstands der Tibeter gegen die Vorherrschaft Pekings ist es nach chinesischen Angaben in einer tibetisch geprägten Region zu Ausschreitungen gekommen. Ein Polizeiwagen sowie ein Feuerwehrfahrzeug seien in der Nacht auf Montag bei Protesten in Westchina mit kleineren Sprengsätzen beworfen worden, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Verletzt wurde bei dem Vorfall im autonomen tibetischen Verwaltungsgebiet Golog in der Provinz Qinghai demnach niemand.

Zuvor war es Xinhua zufolge zu Zusammenstößen gekommen, als Polizisten einen Holzlaster kontrollieren wollten. Mehrere Dutzend Menschen hatten sich dem Bericht zufolge vor einer Polizeiwache versammelt. Ob es sich bei den Demonstranten um Tibeter handelte, war zunächst nicht bekannt.

Die Lage in Tibet und in anderen tibetisch geprägten Gebieten Chinas ist derzeit angespannt. Vor dem Jahrestag des Aufstand der Tibeter vom 10. März 1959 verstärkten die chinesischen Sicherheitskräfte ihre Präsenz in Tibet. Bei Unruhen vor einem Jahr kamen nach offiziellen Angaben aus Peking 22 Menschen ums Leben. Exiltibeter sprechen von rund zehnmal so vielen Todesopfern. (APA/AP/AFP)

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