Grenzkontrollen in Tibet verschärft

9. März 2009, 06:46
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Dienstag markiert den 50. Jahrestag des Aufstandes der Tibeter gegen die Chinesen

Peking - China hat seine Grenzkontrollen in Tibet vor dem 50. Jahrestag des Aufstandes der Tibeter gegen die Chinesen an diesem Dienstag verschärft. Es würden "separatistische Sabotage-Aktivitäten der Clique des Dalai Lama" erwartet, berichtete der Politkommissar des Grenzschutzes im Polizeiministerium, Fu Hongyu, am Dienstag am Rande der Jahrestagung des Volkskongresses in Peking.

"Wir haben angemessenen Stationierungen vorgenommen und die Kontrollen an Grenzübergängen sowie an wichtigen Stellen entlang der Grenze verschärft", zitierte ihn die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. "Wir werden energisch gegen kriminelle Aktivitäten in Tibets Grenzgebiet vorgehen, die eine Gefahr für Chinas Stabilität und Regierung darstellen."

Die chinesische Regierung warf dem religiösen Oberhaupt der Tibeter und seinen Unterstützern vor, ihre "separatistischen Aktivitäten" und "Sabotage" in diesem Jahr verstärkt zu haben. Bei ihrem Versuch, in Tibet Ärger zu machen, seien auch Leute aus dem Ausland nach Tibet geschickt worden, sagte Tibets Parlamentschef Legqog in Peking. (APA/dpa)

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    Chinesische Polizeipatrouille.

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