Hinweise auf angebliche Geldgeber

7. März 2009, 13:10
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Anwalt: Quittung wurde nicht von meinem Mandanten gefälscht

Wien - Im Fall des der Geldwäsche verdächtigten Waffenlobbyisten Alfons Mensdorff-Pouilly soll es nun Hinweise auf einen Geldgeber geben. Wie das Nachrichtenmagazin "profil" berichtet, könnte das Geld von einem britischen Staatsbürger, der in die Verwandtschaft Mensdorffs eingeheiratet hatte, stammen. Dieser soll allerdings - wie auch ein angeblicher Empfänger - bereits verstorben sein. Ein Zahlungsbeleg mit dem Hinweis auf diese Person soll allerdings laut Staatsanwaltschaft gefälscht sein.

Nach Recherchen von "profil" stammt das Geld von einem britischen Staatsbürger namens Timothy Landon, der in die Verwandtschaft Mensdorffs eingeheiratet hatte. Landon, bekannt unter seinem Spitznamen "Der Weiße Sultan", war Anfang der siebziger Jahre an einem Staatsstreich im Oman beteiligt und hatte es später zu einem Millionenvermögen gebracht.  Mensdorff-Pouillys Anwalt Harald Schuster wies den Verdacht der Staatsanwaltschaft, dass die Quittung von seinem Mandanten gefälscht wurde, zurück.

Der Empfänger eines Betrags von 4,7 Millionen Euro soll laut "profil" der Österreicher Wolfgang H. sein. Auch dieser ist bereits verstorben - nur wenige Wochen vor dem angeblichen Geldgeber. (APA)

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    Laut "News" ist die ÖVP-Politikerin Maria Rauch-Kallat "erzürnt", weil ihr Name in der Berichterstattung über die Verhaftung ihres Ehemanns so oft erwähnt wird.

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