Zeller, Pröll im Finale - Steinbauer, Rapatz out

6. März 2009, 19:39
posten

Clemens Zeller steht über 400 m im Finale, Martin Pröll über 3.000 m - Steinbauer, Rapatz sind ausgeschieden

Turin - Der Österreichische Leichtathletik-Verband ist bei den Hallen-Europameisterschaften in Turin am Samstag in zwei Finali vertreten. Der Niederösterreicher Clemens Zeller zog über 400 m als Zweiter seines Halbfinales am Freitag in 46,84 Sekunden in den Endlauf ein (17.55 Uhr), Martin Pröll schaffte die Teilnahme an der Entscheidung über 3.000 Meter (17.15 Uhr) gerade noch in 8:04,84 Minuten, der zwölfbesten Zeit.

Andreas Rapatz (800 m) und Martin Steinbauer (3.000 m) schieden hingegen aus. Für die Sprinter Bettina Müller-Weissina und Ryan Moseley stehen am Samstag Vorlauf und Halbfinale auf dem Programm.

Zeller, der EM-Sechste von 2007, belegte im Vorlauf in 46,61 Sekunden hinter Hallen-Vizeweltmeister Johan Wissmann (SWE/46,49) Platz zwei und kam im Halbfinale hinter Topfavorit und Olympia-Halbfinalist Claudio Licciardello (ITA/46,31) ins Ziel. "Ich habe mein erstes Ziel erreicht", freute sich Zeller. "Und im Finale haben alle eine Chance". Der 24-Jährige, der mit einem Mentaltrainer arbeitet, meinte, er habe im Vergleich zu früheren Saisonen mehr Mut und Selbstvertrauen. "Das wirkt sich positiv aus."

Langstreckenläufer Pröll kam über die Zeitregel ins Finale. "Ich habe zurückhaltend begonnen und bewusst keine Führungsarbeit übernommen. Ich bin erleichtert, dass ich es wieder einmal in ein Finale geschafft habe", erklärte der Oberösterreicher, der vor vier Jahren in Madrid Final-Achter gewesen war.

Martin Steinbauer (8:08,03 Min.), der in der Vorbereitung mit Krankheiten zu kämpfen hatte, schied in seinem Vorlauf als Zehnter und Letzter aus. Auch für Andreas Rapatz war über 800 m im Vorlauf Endstation. Der Kärntner war bei der 400-Meter-Marke noch in Führung, wurde aber von drei Läufern überholt. "Das Tempo war niedrig, ich wusste daher, dass nur zwei weiterkommen. Als ich überholt worden bin, war es sehr schwierig, den Fehler noch zu korrigieren", erklärte Rapatz. (APA)

Share if you care.