Kombipaket wieder vor Kartellgericht

6. März 2009, 15:59
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Kartellobergericht folgte Rekurs von Bundeswettbewerbsbehörde, Bundeskartellanwalt und Antragsteller

Das umstrittene Kombipaket der Telekom Austria landet wieder beim Kartellgericht. Dies hat das Kartellobergericht nun entschieden, nachdem das Kartellgericht im Juni des Vorjahres zwei Anträge vom Mitbewerb auf Abstellung sowie auf Feststellung des Missbrauchs der marktbeherrschenden Stellung abwies.

Rekurs

Dagegen legten die Bundeswettbewerbsbehörde, der Bundeskartellanwalt und die Antragsteller Rekurs ein. Dem folgte das Kartellobergericht und trug dem Kartellgericht die neuerliche Entscheidung nach Verfahrensergänzung auf.

Stopp

Mit dem Kombipaket aus Festnetz, Internet und Mobilfunk gelang es der börsenotierten Telekom Austria den dramatischen Kundenschwund im Festnetz zu stoppen. Dieser hatte auch zu Konflikten mit der Belegschaftsvertretung geführt, da die Telekom bis zu 2.400 Mitarbeiter abbauen wollte. Ende des Vorjahres einigten sich Management und Betriebsräte auf einen teilweisen Kündigungsstopp. Demnach blieb es bei der Kürzung der "1. Tranche". Diese betrifft 1.250 Beschäftigte, sie sollen bis Ende 2009 ihren Arbeitsplatz räumen. Darüber hinaus soll es aber bis 2010 keine Kündigungen geben. Dies hatte heute, Freitag, auch der künftige Telekom-Chef Hannes Ametsreiter betont. (APA)

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