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Cydia Store mach AppStore inoffizielle Konkurrenz
Entwickler, die iPhone-Apps offiziell anbieten möchten, müssen ihre Anwendungen von Apple absegnen lassen. Viele kritisieren den langwierigen Autorisierungsprozess, zudem fallen viele Anwendungen durch Apples Auswahlverfahren durch. Einige Entwickler planen daher nun, iPhone-Stores auf eigene Faust zu eröffnen, wie das Wall Street Journal berichtet.
Jailbreak
Um inoffizielle Apps auf dem iPhone nutzen zu können, muss das Handy vorher geknackt werden. Dieser Vorgang (Jailbreak) ist selbst für Laien durchführbar, da Entwickler wie das iPhone Dev Team mittlerweile auch auf die einfache Benutzbarkeit ihrer Tools achten. Der Entwickler des alternativen Installers Cydia will nun seinen eigenen Store öffnen.
Geschätzte 800 Millionen Dollar Umsatz
Mit dem App Store will Apple kontrollieren, dass keine schädliche und unerwünschte Software auf das iPhone gelangt. Andererseits schneidet Cupertino mit 30 Prozent der Einnahmen natürlich kräftig mit. Offizielle Zahlen gibt Apple nicht bekannt. Schätzungen zufolge soll der App Store im vergangenen Jahr jedoch 150 Millionen Dollar umgesetzt haben, und 2009 800 Millionen Dollar umsetzen. Verkaufen Entwickler ihre Apps in eigenen Stores, entgeht Apple damit natürlich ein Batzen Geld. Nach Angaben von Apple wurden bereits über 500 Millionen Applikationen aus dem Online-Shop heruntergeladen.
Zweite Chance für verschmähte Apps
In den inoffiziellen Stores können Programme verkauft werden, die Apple selbst nicht zulassen würde. Das gilt sowohl für Anwendungen, die dieselbe Funktion wie Apples eigene Programme bieten, als auch für Apps, deren Inhalte Apple nicht behagen. Ein Start-up plant beispielsweise Games für Erwachsene anzubieten. Die Liste der abgelehnten Apps ist mittlerweile lang. Der Entwickler von Cycorder, das dem iPhone Camcorder-Funktionalitäten spendiert, hat nun beschlossen mit Cydia Store einen eigenen Marktplatz für verschmähte Apps zu öffnen. Laut Cydia-Entwickler Jay Freeman wurde seine Software Cydia bereits auf 1,7 Millionen iPhones installiert. Sein eigener Store soll dem WSJ-Bericht zufolge noch am Freitag seine Tore öffnen.
Urheberrechtsverletzung
Das Problem ist allerdings: das Verändern der iPhone-Software verstößt gegen Apples Nutzungsbedingungen. Im vergangenen Monat hat der Hersteller beim US-Copyright Office ein Ansuchen eingereicht, laut dem die Modifizierung der iPhone-Software eine Urheberrechtsverletzung darstellt und daher illegal ist. Bislang hat Apple jedoch noch keine rechtlichen Schritte gegen die Entwickler von Jailbreak-Tools eingeleitet. Freeman hat zur Sicherheit aber bereits einen Anwalt engagiert. (red)
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Einreichen darf Apple was es will. Aber sie werden dieselbe Abfuhr wie immer erhalten. Eine Modifikation der Handy-Firmware ist selbstverständlich auch in den USA gang und gäbe und legal. Von Europa komplett zu schweigen.
Aber nett, wie Apple versucht seine paar KundInnen zu VerbrecherInnen abzustempeln. Sieht überhaupt nicht nach Verzweiflung oder gar Bevormundung aus :) .
und natürlich begrüße ich es, wenn es einen solchen cydia- store gibt. apple hat keinerlei legitimation die user bei der wahl ihrer applikationen einzuschränken.
das ganze projekt wird apple gehörig druck machen, alle anwendungen im eigenen shop zu aktzeptieren, die keine schadsoftware sind.
und für alle apple-hasser: als apple-fan aktzeptiert man nicht alles was apple tut. ich liebe apple-produkte, aber hasse apple-abschottungs-politik.
die ist übrigens das werk von stevie. sein abgang wäre was das betrifft kein fehler...
ich denke, das gegenteil ist der fall. projekte wie der cydia-store ermöglichen es apple erst, mit seinem restriktiven vorgehen erfolgreich zu sein.
die breite masse findet sich zB damit, keine musik vom ipod zum computer zu kopieren, verwendet kein jailbreak und wird, selbst wenn ihr apple nur kleine kieselsteine in den weg legt, den cydia-store nicht nutzen.
für apple ist es aber verdammt wichtig, dass technisch interessierte und begabte die einschränkungen umgehen können. denn dass sind die opinion-leader, die beeinflussen, was die masse kauft.
und wenn du die abschottungspolitik hasst, dann kaufe keine apple-produkte. kein steve, kein nachfolger, kein cydia-store werden daran was ändern, sondern ausschließlich unser kaufverhalten.
Ich schätze ich habe den Begriff Monopol missverstanden. Ich bin davon ausgegangen, dass ein Monopol eine dominante Marktstellung beschreibt.
Tatsächlich ist ein Monopol dann gegeben, wenn es nur einen Anbieter und keine Alternative gibt. Sie hatten also vollkommen recht :).
wenn ich für hard- und software über 500 euro hinlege dann gehört der dreck MIR und ich kann machen was ich will - unter berücksichtigung von IP Rights und ausschluß von "nutzungsbedingungen"!!!
würde apple sein zeug verschenken könnte man über "nutzungsbedingungen" reden ...
du weißt aber schon, dass beim vergleich "gestütztes telephon mit vertrag" versus "selbstgekauftes telephon mit vertrag ohne gerät" die erste variante meist schlechter aussteigt?
(hat jetzt nix speziell mit dem iphone zu tun wohlgemerkt!)
die provider sind nicht die caritas - du zahlst das gerät letztlich voll selbst, aber halt geschickt aufgeteilt auf 24 monate (oder länger)...
Es ist kein Brainwashing, es kommt nur auf die interpretation an.
Ich lese es so:
... "Mit dem App Store will Apple kontrollieren, dass keine schädliche und unerwünschte Software auf das iPhone gelangt."
heist
Mit dem App Store will Apple kontrollieren, dass keine für Apples Umsatz schädliche und besser als die hauseigene Software auf das iPhone gelangt.
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