Osborne im Paradi(e)s, Walchhofer reißt ÖSV heraus

6. März 2009, 15:18
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Kanadier gewinnt in Kvitfjell seine erste Abfahrt - Salzburger Zweiter und einziger Österreicher unter den besten Zehn, Führung im Disziplinen-Weltcup ausgebaut

Kvitfjell -  Manuel Osborne-Paradis hat am Freitag die Abfahrt in Kvitfjell gewonnen. Michael Walchhofer fuhr auf Platz zwei. Hinter dem Salzburger klassierte sich der Norweger Aksel Lund Svindal. Zweitbester Österreicher wurde Klaus Kröll auf Rang 13. Walchhofer hat damit seine Führung im Abfahrts-Weltcup ausgebaut.

Raich und Kostelic halten im Wettstreit um die große Kugel nun bei je 837 Punkten, Svindal bei 811, der Franzose Jean-Baptiste Grange bei 777 und Cuche bei 743. "Viele Punkte sind es nicht geworden, aber oft sind ein paar Punkte entscheidend", sagte der Pitztaler Raich, der Cuche und Svindal genau im Auge behält. "Sie sind im Speedbereich normalerweise bei den Stärksten und wir haben noch zwei Abfahrten und zwei Super-G." In der Abfahrt hat Walchhofer nun 390 Zähler auf dem Konto und damit 77 mehr als sein erster Verfolger, der Schweizer Didier Defago (am Freitag 16.).

Osborne-Paradis nützte die Gunst der Stunde, schon im Vorjahr hatte er mit den Rängen 4 und 5 auf dieser Strecke aufgezeigt. "Ich wollte heuer unbedingt auf das Podest. Jetzt feiere ich hier mit der Familie von Aksel und noch ein paar Leuten aus der Region meinen ersten Sieg", sagte der 25-Jährige und schmunzelte. Gemeint hatte er die paar Dutzend Zuschauer, die sich eingefunden hatten, den nächsten Erfolg wünscht er sich dann aber schon in "Kitzbühel oder Wengen" vor größerer Kulisse. Jedoch sei die Ruhe ohnehin nicht so schlecht, so könne er sich besser und ungestört auf die weiteren Rennen konzentrieren.

 

 

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