Erich-Neuberg-Preis 2008 geht an Andreas Prochaska

6. März 2009, 12:34
posten

Für sein AKW-Drama "Der erste Tag" - Preisverleihung am 21. März bei der Diagonale

 Regisseur Andreas Prochaska ("Zodiak", "In 3 Tagen bist du tot") erhält den Erich-Neuberg-Preis 2008. Ausgezeichnet wird Prochaska für sein vom ORF mit ARTE koproduziertes TV-Drama "Der erste Tag" über einen fiktiven AKW-Störfall, das nach einem Drehbuch von Susanne Freund entstand. Die ORF-Filmauszeichnung für eine herausragende Fernsehproduktion des vorangegangenen Programmjahres wird auch heuer wieder im Rahmen des Filmfestivals Diagonale vergeben und findet am 21. März statt.

"Auch wenn Film und Fernsehen schon lange erfunden sind, geht es beim Erich-Neuberg-Preis um sichtbare Zeichen von Qualität, um Einzigartigkeit, um das Beschreiten neuer Wege und die Konfrontation des Publikums mit herausfordernden Formen und Inhalten. Dies hat Andreas Prochaska mit 'Der erste Tag' auf vorbildliche Weise geleistet", wird ORF-Fernsehfilmchef und Jurymitglied Heinrich Mis in einer Aussendung zitiert.

Die Jurybegründung hebt u.a. die Besonderheit dieses Films hervor: "Die Aufgabe und auch das Ziel, das sich Andreas Prochaska gesetzt hat, war, eine fachlich richtige, in sich stimmige, aber völlig erfundene Handlung zu inszenieren. Eine Handlung, die nicht direkt, sondern nur in ihren Konsequenzen sichtbar wird. Eine Handlung, die durch Nachrichten und Spekulationen in den Film hineingetragen wird. Das ist, nach Meinung der Erich-Neuberg-Preis-Jury, sehr gut gelungen."

Der mit 7.000 Euro dotierte Preis wird im Gedenken an den österreichischen Fernsehpionier Erich Neuberg (1928-1967) heuer zum 28. Mal vergeben. Im Vorjahr ging die Auszeichnung an Elisabeth Scharang für "Franz Fuchs - Ein Patriot". (APA)

Share if you care.