Pirker hält auch in Österreich Zeitungszusammenschlüsse für denkbar

6. März 2009, 12:26
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VÖZ-Präsident: "Noch der eine oder andere Schritt möglich" - Fusion von Styria und Moser Holding aber kein Thema

Horst Pirker, Präsident des Verbandes Österreichischer Zeitungen (VÖZ) und Vorstandschef der Styria Medien AG, schließt nicht aus, dass es auch in Österreich zu weiteren Zusammenschlüssen zwischen einzelnen Medienhäusern kommen könnte. Dieser Tage haben in der Schweiz TAMedia und Edipresse und in den Benelux-Staaten Belgien und Holland De Persgroep und PCM auf Grund der verschärften wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ihre Fusion angekündigt. "Österreich ist schon lange ein hochkonzentrierter Markt. Freilich ist auch in Österreich noch der eine oder andere Schritt möglich", so Pirker im Gespräch mit der APA.

Ein möglicher Zusammenschluss etwa der Styria ("Kleine Zeitung", "Presse") mit der Tiroler Moser Holding ("Tiroler Tageszeitung", "OÖ. Rundschau") - die beiden Verlagshäuser arbeiten seit kurzem im Gratiszeitungssektor zusammen - ist für Pirker aber kein Thema. "Jetzt haben wir mit sehr großer Mühe gemeinsam mit der Moser Holding - wobei die größten Verdienste darum Hermann Petz gebühren - mit der Regionalmedien Austria AG Österreichs reichweitenstärkstes Medium geschaffen. Das wird uns sicher noch länger beschäftigen." Beim Zeitungsvertrieb rechnet Pirker mit weiteren Kooperationen zwischen einzelnen Verlagshäusern. (APA)

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