Krebskrankes Ehepaar nahm sich in Sterbehilfeklinik das Leben

6. März 2009, 11:46
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Die beiden seien "gemeinsam friedlich" gestorben

Ein an Krebs im Endstadium leidendes britisches Ehepaar hat sich in einer Sterbehilfeklinik in der Schweiz das Leben genommen. Der 80-jährige Peter Duff und seine 70-jährige Frau Penelope seien nach ihrem langen Kampf gegen den Krebs "gemeinsam friedlich" in der Klinik der Organisation Dignitas in Zürich gestorben, teilten die Hinterbliebenen am Donnerstagabend mit. Das Paar verstarb demnach bereits am 27. Februar. Peter Duff litt an Darmkrebs, bei seiner Frau war 1992 eine besonders seltene Art von Magen-Darmkrebs festgestellt worden.

Das Paar weihte offenbar nur die engsten Angehörigen in sein Vorhaben ein. Ein Nachbar der Duffs aus der westenglischen Stadt Bath sagte Journalisten, das Ehepaar habe den Eindruck erweckt, es zöge in sein Haus auf dem Land.

Da in der Schweiz aktive Sterbehilfe erlaubt ist, fahren Menschen aus der ganzen Welt dorthin, um sich unter Anleitung das Leben zu nehmen. Im Oktober hatte in Großbritannien der Fall eines 23-jährigen Engländers für Aufsehen gesorgt, der in der Schweiz aktive Sterbehilfe in Anspruch genommen hatte. Der frühere Rugby-Spieler war seit einer Wirbelsäulenverletzung gelähmt. (APA/AFP)

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