Taliban töten zwei angebliche US-Spione

6. März 2009, 10:22
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Bürgermeister durch Bombenanschlag getötet

Miranshah - Kämpfer der radikalislamischen Taliban haben im unruhigen Nordwesten Pakistans zwei von ihnen als US-Spione beschuldigte Männer getötet. Die von Kugeln durchsiebten Männer wurden Behördenangaben zufolge mit entsprechenden Botschaften an den Leichen an verschiedenen Stellen in Nord-Waziristan entdeckt. Demnach handelte es sich um einen afghanischen Flüchtling und einen pakistanischen Stammesältesten.

Islamische Extremisten entführen und töten regelmäßig Stammesmitglieder, denen sie vorwerfen, für die pakistanische Regierung oder die US-Truppen in Afghanistan zu spionieren. Der an der Grenze zu Afghanistan gelegene Distrikt Nord-Waziristan gilt als Rückzugsgebiet für die Taliban und das Al-Kaida-Netzwerk von Osama bin Laden.

Bürgermeister getötet

Auch hinter einem tödlichen Attentat auf den Bürgermeister der Stadt Kaki nahe Nord-Waziristan wurden die Taliban vermutet. Der Bürgermeister wurde nach Polizeiangaben getötet und sein Fahrer verletzt, als am Freitag eine ferngezündete Bombe in der Nähe ihres Autos explodierte. (APA/AFP)

 

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