Weniger Trara um Windows 7 soll zweites Vista-Debakel verhindern

6. März 2009, 09:59
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Fortschritt von Windows Mobile für Microsoft-CEO enttäuschend

Die Bewerbung von Windows Vista hat sich Microsoft einiges Kosten lassen. Doch die negative Wahrnehmung in der Öffentlichkeit konnte auch mit einer 300-Millionen-Dollar-Werbekampagne nicht ins Positive gedreht werden. Bei Windows 7 wollen es die Redmonder nun anders machen und etwas leiser treten, wie CEO Steve Ballmer diese Woche auf dem Public Sector CIO Summit erklärte.

Windows 7 kommt besser an

"Unser oberstes Ziel ist es jetzt ein qualitatives Produkt fertigzustellen", wird Ballmer von der Seattle Times zitiert. Microsoft wolle Windows 7 in dieser Periode deshalb weniger aufdringlich promoten, als es noch mit Vista geschehen sei. Die Blogger hätten bislang aber sehr positiv auf das neue Betriebssystem reagiert, noch positiver als er selbst erwartet hätte, fügte Ballmer hinzu. Negative Eindrücke wie sie Vista hervorgerufen hatte, wolle man für Windows 7 von Anfang an vermeiden.

Windows Mobile 6.5 enttäuschend

Weniger zufrieden dürfte man in Redmond mit der Entwicklung des mobilen Betriebssystems sein. Angesprochen auf die starke Konkurrenz durch iPhone und Google Phone für Windows Mobile, gab Ballmer zu, dass Version 6.5 nicht das Release sei, das man sich für dieses Jahr gewünscht hätte. Einige Funktionen, die sich Nutzer von Highend-Smartphones erwarten, habe man damit noch nicht umsetzen können. Das soll jedoch im kommenden Jahr mit Windows Mobile 7 nachgeholt werden. (red)

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    Windows 7 wird schon jetzt gut aufgenommen, aber beim Marketing will sich Microsoft noch zurückhalten.

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