Krise rüttelt kaum an Urlaubsplänen

6. März 2009, 09:48
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Nur ein Drittel der Österreicher ändert wegen der Krise die Urlaubspläne, 67 Prozent bleiben bei ihren Vorhaben

Linz - Nur ein Drittel der Österreicher ändert wegen der Wirtschaftskrise seine Urlaubspläne. Das geht aus einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts "market" hervor, deren Ergebnisse nun veröffentlicht worden sind. 67 Prozent der Befragten erklärten, dass sie nicht an ihren Urlaubsplänen gerüttelt haben bzw. das auch nicht vorhaben. Lediglich 33 Prozent ändern etwas.

Nach Geschlechtern betrachtet gibt es deutliche Unterschiede: Bei den geänderten Ferienplänen stehen 25 Prozent der Männer 41 Prozent der Frauen gegenüber. Nach Bundesländern aufgeteilt, zeigt sich, dass vor allem die Steirer und die Kärntner ihre Urlaube überdenken.

Sparen immer wichtiger

Von jenen Österreichern, die an ihrem Urlaubsverhalten etwas ändern oder das vorhaben, wählen 50 Prozent eine billigere Unterkunft, geben 47 Prozent weniger aus oder sparen beim Fortgehen und 41 Prozent fahren weniger oft auf Urlaub. 39 Prozent wollen auf eine Auslandsreise verzichten, 35 Prozent einen Badeurlaub in Österreich verbringen und 34 Prozent kürzer in die Ferien fahren.

market hat im Februar telefonische Interviews mit 1.000 repräsentativ für die Bevölkerung ab 16 Jahren ausgewählten Personen durchgeführt. (APA)

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