Kaum Veränderung durch Wahlkarten

5. März 2009, 19:42
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Mandate bleiben gleich - Nur geringfügige Änderungen gegenüber vorläufigem Ergebnis bei Stimmanteilen

Salzburg - In Salzburg haben die Wahlkarten- beziehungsweise Briefwählerstimmen bei der Landtagswahl keine Mandatsveränderung bewirkt: Die SPÖ stellt auch nach der Auszählung 15, die ÖVP 14, die FPÖ fünf und die Grünen zwei Landtagsabgeordnete. Das gab der Landesstatistische Dienst unter der Leitung von Josef Raos Donnerstagabend bekannt.

Wahlbeteiligung niedriger

Insgesamt waren 386.068 Personen wahlberechtigt, abgegeben wurden 287.077 Stimmen, davon waren 283.048 gültig. Die Wahlbeteiligung bleibt auch nach Einbeziehung der Wahlkartenstimmen niedriger als 2004 und beträgt 74,4 Prozent (Landtagswahl 2004: 77,3 Prozent).

Die Auszählung der Wahlkarten- bzw. Briefwahlstimmen führte gegenüber dem am Abend des 1. März bekanntgegebenen Ergebnis nur zu sehr geringen Änderungen bei den Stimmanteilen der einzelnen Parteien:

Die SPÖ kommt nun auf insgesamt 111.437 Stimmen beziehungsweise 39,4 Prozent (das sind - 6,0 Prozentpunkte gegenüber der Landtagswahl 2004) und die ÖVP hält bei 103.443 Stimmen beziehungsweise 36,6 Prozent (- 1,4). Der FPÖ schenkten 36.848 Wähler bzw. 13,0 Prozent (+ 4,3 Prozent) ihr Vertrauen. Die Grünen erhielten 20.845 Stimmen beziehungsweise 7,4 Prozent (- 0,6 Prozent). Auch für das BZÖ änderte die Auszählung nichts am Verfehlen des Einzugs ins Landesparlament: Es hält bei insgesamt 10.475 Stimmen beziehungsweise 3,7 Prozent.

Mehr Brief-Stimmen für ÖVP und Grüne

Wäre es in Salzburg bei der Landtagswahl nach den den Wahlkarten- beziehungsweise Briefwählern gegangen, dann hätten die ÖVP und Grünen höhere Stimmenanteile erreicht. Von den insgesamt 17.789 ausgezählten Wahlkarten waren 17.603 gültig, davon entfielen 6.266 oder 35,6 Prozent auf die SPÖ, 7.440 oder 42,3 Prozent auf die ÖVP, 1.567 oder 8,9 Prozent auf die FPÖ, 1.869 oder 10,6 Prozent auf die Grünen und 461 oder 2,6 Prozent auf das BZÖ. (APA)

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