Hoffnungen, Höhepunkte

5. März 2009, 19:33
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ÖLV will Birmingham vergessen machen

Turin - Clemens Zeller ist in Turin nicht der einzige ÖLV-Athlet mit Finalambitionen. Auch Ryan Moseley und Bettina Müller-Weissina, jeweils über 60 Meter, trauen sich bei der 30. EM viel zu. Hingegen werden Martin Pröll und Martin Steinbauer (je 3000 m), Andreas Rapatz (800) und Mehrkämpfer Roland Schwarzl im für olympischen Eisschnelllauf 2006 errichteten "Oval Lingotto" kaum um Spitzenplätze mitreden.

Müller-Weissina hat wie Zeller die fünftbeste Saisonleistung der gemeldeten Teilnehmer zu Buche stehen, Moseley ist Nummer neun der Entry List. Schwarzl, der Olympia-Zehnte 2004 und Hallen-EM-Dritte von 2005, ist nach einer langen Verletzungsmisere in den vergangenen Jahren mit seiner Qualifikationsleistung von 5746 Punkten noch weit von seiner Bestleistung (6064) entfernt, er strebt einen Top-Ten-Platz an.

"Unser Ziel ist es, besser abzuschneiden als bei der letzten Hallen-EM in Birmingham vor zwei Jahren", definierte ÖLV-Sportdirektor Hannes Gruber die Verbandsvorgabe. Damals war ein sechster Platz von Zeller die beste Platzierung gewesen, was die erste medaillenlose EM seit 1996 markierte. 2005 hatte es Silber durch die nun wegen Dopings gesperrte Susanne Pumper (3000 m) und Karin Mayr-Krifka (200 m) sowie Bronze durch Schwarzl gegeben. Aus dem aktuellen EM-Team saß Müller-Weissina von 1998 bis 2000 eine Sperre wegen Anabolika-Missbrauchs ab. (DER STANDARD, Printausgabe, Freitag, 6. März 2009, APA, fri)

 

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