Magna kündigt 80 Mitarbeiter

5. März 2009, 17:22
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Kurzarbeit für bis zu 520 Mitarbeiter in Ebergassing

Wien - Am Magna-Standort Intier Eybl Ebergassing (Niederösterreich), an dem Zulieferteile für die Innenausstattung produziert werden, werden 80 Mitarbeiter zur Kündigung angemeldet und die Einführung von Kurzarbeit beantragt. Dies teilte die Magna International-Europa-Zentrale am Donnerstag mit.

Begründet wird dies mit den "deutlichen Rückgängen" bei den Produktionsstückzahlen. Die Kurzarbeit soll Anfang April beginnen und sich über einen Zeitraum bis Ende Oktober 2009 erstrecken. Insgesamt können bis zu 520 Mitarbeiter in das Kurzarbeitsmodell übernommen werden.
Dabei soll es mehrere, unterschiedliche Zeitmodelle geben, weil in Ebergassing eine Vielzahl von Produkten hergestellt wird.

Da die Kurzarbeit angesichts der anhaltenden Absatzrückgänge nicht ausreiche, müsse Intier Eybl Ebergassing in dieser Woche 80 Mitarbeiter aus Produktion und Verwaltung im Frühwarnsystem des AMS zur Kündigung anmelden. Für die Betroffenen wurde mit dem Betriebsrat ein Sozialplan erstellt.

Bereits am Mittwochabend hat der zum Würth-Konzern gehörende Vorarlberger Möbelbeschlägehersteller Grass beim AMS für 70 Mitarbeiter die Kündigung beantragt. Zudem soll ab April Kurzarbeit für 800 der rund 900 in Österreich verbliebenen Beschäftigten eingeführt werden. Umsatzeinbrüche, Insolvenzen und Auftragsstornierungen der Kunden der Kunden hätten die Auftragslage in den letzten Monaten stark reduziert, so die Begründung der Unternehmensleitung. (red, DER STANDARD, Printausgabe, 6.3.2009)

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