Dallmayr verbucht Rekordabsatz

5. März 2009, 13:50
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Margen leiden unter starkem Wettbewerbsdruck

München - Ein kräftiger Anstieg der Rohstoffpreise macht dem deutschen Kaffeeröster Dallmayr zu schaffen. Zwar legte der Absatz des Unternehmens im vergangenen Jahr um 8 Prozent auf den Rekordwert von mehr als 48.000 Tonnen zu, wie die Alois Dallmayr Kaffee oHG am Donnerstag in München mitteilte. Man habe aber die kräftig gestiegenen Beschaffungskosten für gewaschene äthiopische Spitzenkaffees, die Dallmayr hauptsächlich verwendet, wegen des starken Wettbewerbsdrucks und der Nachfragemacht des Handels nur bedingt weitergeben können. Daher seien die Gewinnmargen weiter spürbar unter Druck geraten.

Ihren Umsatz konnte die Gruppe, zu der Marken wie Prodomo, Crema d'Oro, Heimbs Kaffee und Azul gehören, im vergangenen Jahr von 350 auf 383 Mio. Euro steigern. Zuwächse verzeichnete das Unternehmen dabei sowohl im Lebensmittelhandel und im internationalen Geschäft als auch in der Außer-Haus-Versorgung. Den Marktanteil im Inland baute Dallmayr auf rund 10 Prozent aus. "Zusätzlich profitierte das Unternehmen von der um zirka ein bis zwei Prozent gestiegenen Nachfrage nach Röstkaffee, dem nach wie vor meistgetrunkenen Getränk der Deutschen", hieß es. Das Traditionshaus mit mehr als 400 Beschäftigten ist der viertgrößte Anbieter von Markenkaffee in Deutschland. (APA/dpa)

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