Hans Hinterseer für Spendengerechtigkeit

5. März 2009, 13:33
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Prominente haben Protest-Plattform gegen Einschränkung auf Mildtätigkeit gestartet - Hinterseer: "Naturschutz ist Menschenschutz"

Wien - Der Protest gegen die Einschränkung der Spendenabsetzbarkeit auf mildtätige Organisationen ebbt nicht ab. Anlässlich des heutigen Beschlusses der Steuerreform im Finanzausschuss des Nationalrats haben Prominente Kritik an der Gesetzesvorlage, in der Umwelt- und Tierschutz ausgenommen sind, geübt. Greenpeace, WWF und GLOBAL 2000 kündigten in einer gemeinsamen Aussendung die Gründung einer Protest-Plattform (www.spendengerechtigkeit.at) an und riefen die Abgeordneten auf, das umstrittene Gesetz noch abzuändern.

Schauspieler Erwin Steinhauer kritisierte den Ausschluss der Umwelt- und Tierschutzorganisationen als "schweren Fehler". "Die SPÖ wäre gut beraten, das Kuscheln und Kuschen endlich aufzugeben und zu einer niveauvollen Auseinandersetzung mit dem politischen 'Mitbewerber' zurückzukehren", so Steinhauer.

Gemütlichkeits-Regelung

"Naturschutz ist Menschenschutz. Damit helfen wir uns selber und unseren Kindern", wird Hansi Hinterseer in der Mitteilung zitiert. Ähnliches meint auch Chris Lohner: "Umweltprojekte sind immer zugleich humanitäre Projekte, denn Umweltschutz hilft auch den Menschen im Regenwald." Die Schauspielerin und Sängerin Eva Maria Marold kritisiert, "dass die Regierung eine typisch österreichische Gemütlichkeits-Regelung durchsetzen will, um kritische Stimmen zu behindern".

In der Finanzkrise gehe es jetzt darum, nicht nur den Banken sondern auch den Umweltorganisationen zu helfen, appellierte auch Freda Meissner Blau. "Eine lebenswerte Kultur kann nur in einer intakten Natur bestehen", erklärte Tanzlehrer Thomas Schäfer-Elmayer. (APA)

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    Tier- und Naturfreund Hansi Hinterseer engagiert sich für die volle Spendenabsetzbarkeit.

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