Keine konkreten Fortschritte

5. März 2009, 13:33
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Christophias und Talat wollen über EU-Themen sprechen

Nikosia - Führende Politiker der geteilten Mittelmeerinsel Zypern haben am Donnerstag ihre Gespräche zur Wiedervereinigung fortgesetzt. Konkrete Entwicklungen habe es nicht gegeben. Die Gespräche sollen am 11. März fortgesetzt werden. Dann wollen der griechisch-zypriotische Präsident, Dimitris Christofias, und der türkisch-zypriotische Volksgruppenführer Mehmet Ali Talat, über EU-Themen sprechen, berichtete das zypriotische Staatsfernsehen (RIK) weiter.

Die Zyprioten suchen Wege zur Bildung einer Föderation zwischen dem türkisch-kontrollierten Norden und dem griechisch-kontrollierten Süden der Insel. Zypern gehört seit dem 1. Mai 2004 zur Europäischen Union. Das EU-Recht und Regelwerk gilt jedoch vorläufig nur im Süden. Die Türkische Republik Nordzypern wird ausschließlich von der Türkei anerkannt. Unter dem Eindruck des damals drohenden Anschlusses an Griechenland nach einem griechischen Militärputsch hatte die Türkei im Juli 1974 den Nordteil der Insel besetzt. (APA/dpa)

 

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