ORF "muss in einem Fiasko enden"

4. März 2009, 17:55
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Schauer über den ORF bei Vorstellung von Markus Keschmann als Manager der Media Select aus seiner Gruppe, Anja Hettesheimer von mediahaus.at

Paul Schauer führt die Agentur Media Austria. Zum ORF äußert er sich als Gebührenzahler: "Aus politischer Befindlichkeit" sollten offenbar "Personen ausgetauscht werden". Personaltausch ändere "nichts Dramatisches" , kritisiert er und vermisst strukturelle Vorstellungen der Politik.

Ein starker ORF sei für die österreichische Identität so zentral wie für die TV-Werbung hier. Doch dass der ORF seit Jahren operativ rote Zahlen schreibt und bisher von Zinsen lebte,"das muss in einem Fiasko enden".

"Wir alle müssen uns warm anziehen" , sagt Schauer. In der Krise konzentrierten Werbekunden ihre Kräfte. Bei jüngeren Zielgruppen etwa in privaten Werbefenstern.

Schauer stellte Markus Keschmann als Manager der Media Select aus seiner Gruppe vor, Anja Hettesheimer leitet mediahaus.at.

Keschmann ist seit September 2008 bei Media Select, zuvor werkte er als Marktetingleiter in der ÖVP. Weitere Stationen waren u.a. Raiffeisen Bausparkasse, Österreichisches Verkehrsbüro und KPMG Consulting GmbH.

Hettesheimer war vor ihrem Engagement bei mediahaus.at bei Mediaagenturen wie zuletzt Vizeum Austria und zuvor Carat Austria tätig. (fid, DER STANDARD; Printausgabe, 5.3.2009)

  • Markus Keschmann und Anja Hettesheimer
    foto: mediahaus

    Markus Keschmann und Anja Hettesheimer

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