Ganz schön schräg

5. März 2009, 10:59
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Asymmetrie ist der letzte Schrei, wenn es um den "Kulturstrick" geht

Wien - Als gelernter Jurist und Ex-Banker hatte Werner Schrank berufsbedingt praktisch täglich einen "Kulturstrick" um den Hals getragen. Als Neo-Unternehmer will der in Kärnten lebende Steirer den Langbinder revolutionieren und bringt die Krawatte in neuer Form auf den Markt: asymmetrisch und schräg.

"the new cravat shape"

Die in einer Manufaktur am Comer See in Handarbeit produzierten Herren-Accessoires werden unter dem Markennamen Cras ("the new cravat shape") verkauft. Zu haben sind sie derzeit im Direktvertrieb und über einen Webshop, ein Vertriebsnetz über Modelabels und Herrenausstatter im deutschsprachigen Raum werde gerade aufgebaut. Firmensitz ist das Kärntnerische Schiefling am See.

"Schräg, aber sehr geradlinig"

"Die Krawatte musste anders sein, sie durfte aber nicht irritieren, sie sollte nur positiv auffallen. Der endgültige Formvorschlag lautete deshalb: schräg, aber sehr geradlinig", sagt Werner Schrank. Seine Kreationen unterscheiden sich zumindest bei offen getragenem Sakko schon auf den ersten Blick vom herkömmlichen Binder mit mittiger Spitze: Die reinseidenen Cras-Modelle sind asymmetrisch, das Ende ist von links unten nach rechts oben abgeschrägt. (APA)

 

  • Großes Sortiment an schrägen Bindern.
    foto: cras

    Großes Sortiment an schrägen Bindern.

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