Andritz: Analysten sehen 2008 höheres Betriebsergebnis

4. März 2009, 13:03
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Wien - Die Analysten heimischer Großbanken rechnen im Vorfeld der am Freitag anstehenden Veröffentlichung des Jahresergebnisses 2008 der an der Wiener Börse notierten Andritz mit einem deutlichen Anstieg beim Betriebsergebnis (EBIT) sowie beim Jahresüberschuss. Die von der APA befragten Experten der UniCredit, Raiffeisen Centrobank (RCB) und Erste Group schätzen für das Geschäftsjahr 2008 im Vergleich zum Jahr davor im Schnitt einen EBIT-Anstieg um 16,8 Prozent auf 224,9 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss sollte um 19,4 Prozent auf 158,5 Mio. Euro anwachsen.

Der Umsatz des Maschinenbauers wird von den Analysten im Schnitt um 8,6 Prozent höher bei 3.563,9 Mio. Euro erwartet. Die Auftragseingänge sehen die Analysten-Prognosen im Schnitt mit einem Plus von 0,91 Prozent bei 3.783,7 Mio. Euro.

Erste-Bank-Analyst Gerald Walek sieht Andritz trotz des schwierigen Marktumfeldes gut positioniert. Auch die Flexibilität der Kostenstruktur sollte die operativen Margen trotz der schwierigen konjunkturellen Lage stabil halten, so Walek.

Alexander Stieger von der RCB erwartet gerade im vierten Quartal eine Abschwächung im Vergleich zum Vorjahr. Die von Andritz gegebene Zielsetzung eines Umsatzes von 3,5 Mrd. Euro und eines Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände (Ebita) von 6,5 bis 7 Prozent sollte nach Einschätzung Stieger eingehalten werden können. "Bei dem Umsatz ist sogar ein besseres Ergebnis möglich, da die Akquisitionseffekte und der wachsende Anteil im Wasserkraftbereich stützen" ergänzte Stieger.

Zuletzt lautete die Anlageempfehlung der RCB und der UniCredit für die Andritz-Aktien auf "buy" mit einem Kursziel von 34 Euro. Die Analysten der Erste Group bewerten die Andritz-Anteilsscheine auch mit einem "buy"-Votum, aber einem Kursziel von 37,00 Euro. (APA)

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