Schwebende Hausverkäufe im Jänner überraschend stark gesunken

3. März 2009, 16:42
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Washington - In den USA ist die Zahl der noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufe im Jänner überraschend stark gesunken. Der "Pending Home Sales Index" (PHSI) sei von revidiert 87,1 Punkten im Vormonat um 7,7 Prozent auf 80,4 Punkte und damit auf ein Rekordtief abgesackt, teilte die Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) am Dienstag in Washington mit. Volkswirte hatten für Jänner mit einem moderateren Rückgang um 3,0 Prozent gerechnet. Der Vormonatswert war ursprünglich mit 87,7 Punkten angegeben worden.

Die sogenannten "schwebenden Hausverkäufe" gelten als ein wichtiger Frühindikator für den US-Immobilienmarkt, da sie auf die künftigen Hausverkäufe schließen lassen. Die Hausverkäufe bilden wiederum recht gut die Nachfragesituation auf dem Immobilienmarkt ab. (APA/dpa-AFX)

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