Bures fordert Ende des Jobcenters

3. März 2009, 21:00
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Verkehrsministerin: Das erinnert eher an das 19. Jahrhundert

Wien  - Verkehrsministerin Doris Bures (SP) geht wegen der Jobcenter auf Konfrontationskurs mit dem Postmanagement. In diesen sogenannten "Karriere- und Entwicklungscenter" (KEC) sind 600 beamtete Postler "geparkt", weil es für sie angeblich keine Arbeit gibt. Sie sind zum "Daumendrehen" bei nahezu vollen Bezügen verdammt - und müssen dafür extra zum Center anreisen. So soll es Fälle geben, die bis zu zwei Stunden fahren, um dann "aus dem Fenster zu schauen", wie Kritiker betonten.

Bures: "Das ist den Beschäftigten gegenüber ein Umgang, der dem 21. Jahrhundert nicht gerecht wird. Das erinnert eher an das 19. Jahrhundert wie man mit den Beschäftigen umgegangen ist." Ihr Tipp an das Management: Einmal selbst ein KEC aufzusuchen. Bures: "In dieser Form ist es natürlich zuzusperren." Vielmehr solle es ein Karriere- und Qualifikationsmanagement in der Post geben, meinte sie im ORF-Magazin "Thema". (APA)

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