"Die letzten CDs habe ich vor fünf Jahren gekauft"

3. März 2009, 14:42
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    Pirate-Bay-Mitbegründer Magnus Eriksson Ende Februar bei einer Podiumsdiskussion in Salzburg. Der Prozess gegen vier seiner Mitstreiter werde richtungsweisend sein, sagte er.

     

    Zur Person: Der Schwede Magnus Eriksson war 2003 einer der Mitbegründer des Piratenbüros (Piratbyrån), einer Lobbyorganisation gegen das derzeitige Urheberrecht. Bekanntheit erlangte Piratbyrån vor allem durch die von der Organisation betriebene Plattform The Pirate Bay, die mittlerweile zum größten BitTorrent-Tracker weltweit angewachsen ist.

Pirate-Bay-Mitbegründer Magnus Eriksson im WebStandard-Interview über die Zukunft der Musikindustrie

Pirate-Bay-Mitbegründer Magnus Eriksson ist zuversichtlich, dass der Prozess gegen den BitTorrent-Tracker nicht das Ende für Filesharing bedeuten wird. Im derStandard.at-Interview denkt er über die Zukunft der Musikindustrie nach. Geld werde sich nicht mit Musik und Filmen allein verdienen lassen, dafür aber mit Kino- und Konzertbesuchen. Eine „Kultur-Flatrate" würde Subventionen für die Pornoindustrie bedeuten, sagt Eriksson im Gespräch mit Markus Peherstorfer.

 

derStandard.at: Was war die letzte CD, die Sie so richtig in einem Geschäft gekauft haben?

Eriksson: Meine letzten CDs habe ich in Frankreich gekauft. Ich kann mich nicht mehr erinnern, von wem das genau war, es ist wahrscheinlich so ungefähr fünf Jahre her.

derStandard.at: Beinahe die gesamte Musik, die Sie hören, stammt vermutlich aus Internet-Downloads?

Eriksson: Internet-Downloads, Dateien, die ich von Freunden bekomme; aber oft gehe ich auch einfach auf Youtube oder auf Stream-Portale, um mir einen Song anzuhören.

derStandard.at: Was war eigentlich die Idee dahinter, The Pirate Bay zu gründen?

Eriksson: Naja, wir hatten ungefähr sechs Monate vorher Piratbyrån gegründet. Der Grund dafür war, dass wir mitbekommen hatten, dass die Medien nur über Presseaussendungen der Anti-Piraterie-Organisationen berichteten. Und wir wussten, dass die so nicht stimmten und nicht unseren Erfahrungen entsprachen. Es gab in Schweden diese Gruppe namens Antipiratbyrån. Wir haben diesen Namen genommen, das „Anti" gestrichen und gesagt, wir sind jetzt das Piratenbüro und sprechen für uns selber.

Aber die Pirate Bay zu gründen, das war zuerst als Experiment gedacht. Die BitTorrent-Technik war damals neu, das war sehr effizient, was den Datentransfer betrifft, aber auch rechtlich interessant: Denn da übergibt niemand mehr eine ganze Datei an jemanden anderen, sondern die Leute tauschen alle nur Teile von Dateien aus. Wir wollten das online stellen und damit sagen: Seht her, es wird immer neue Filesharing-Protokolle geben, bei denen es immer schwieriger werden wird, nachzuvollziehen, was die einzelnen Leute machen.

derStandard.at: Piratbyrån, die Mutterorganisation von The Pirate Bay, ist eine Lobbygruppe, die den derzeitigen Urheberrechtsbestimmungen kritisch gegenübersteht. Wie sollten die Gesetze über geistiges Eigentum nach den Vorstellungen von Piratbyrån aussehen?

Eriksson: In Wirklichkeit verbringen wir nicht so viel Zeit damit, zu versuchen, die Gesetze zu ändern. Stattdessen konzentrieren wir uns darauf, zu zeigen, was sich schon geändert hat durch das Filesharing, wie sich die Beziehung der Menschen zu Musik und Kultur geändert hat, und wie man die Ökonomie der Musik zum Beispiel verändern kann.

derStandard.at: Wie kann man sie verändern?

Eriksson: Eines der Dinge, die wir am interessantesten finden, ist: Das Problem ist nicht mehr, wie man Zugang zu Dateien bekommt, sondern dass die Leute zu viel davon haben, dass mehr verfügbar ist, als man jemals konsumieren kann. Wie kann sich also überhaupt auch nur irgendeine Art von Markt entwickeln, wenn jeder auf unbegrenzte Mengen an kostenloser digitaler Information zugreifen kann? Uns interessiert: Was bringt Menschen dazu, mehr als nur eine digitale Datei zu wollen? Welche Rolle spielt Gemeinschaft, welche Rolle spielen Live-Erlebnisse offline?

In Sachen Gesetzgebung ist unsere oberste Priorität, dass die Maßnahmen gegen Piraterie, wie wir sie heute erleben, aufhören müssen, denn die sind nur destruktiv und werden so lange ihr Ziel nicht erreichen, bis wir eines Tages ein reguliertes Internet haben.

derStandard.at: Die Musikindustrie hat den DRM-Kopierschutz gestoppt, immer öfter gibt es Möglichkeiten für legale Downloads - ist das ein Sinneswandel der großen Konzerne?

Eriksson: Ich fürchte, dass wir es mit zwei parallelen Entwicklungen zu tun haben. Auf der einen Seite sind gerade kleinere Unternehmen aus der Branche offen für neue Arten, im Internet ein Geschäft zu machen. Auf der anderen Seite sind einige Leute völlig fixiert auf den Anti-Piraterie-Kampf. Vielleicht ist ja der Pirate-Bay-Prozess für die der letzte Schlag und sie merken dann, dass sie was ändern müssen.

derStandard.at: Wie wird die Zukunft der Film- und Musikindustrie aussehen? Wie kann sie sich im Zeitalter kostenloser Downloads noch finanzieren?

Eriksson: Wir hätten ein echtes Problem, wenn die Leute nur daran interessiert wären, gute Musik zu hören oder zwei Stunden einen Film anzusehen. Das kann man immer gratis haben - entweder durch Filesharing, was immer schwieriger aufzuhalten sein wird, oder weil immer mehr Künstler ihre Werke gratis zur Verfügung stellen, weil sie in der allgemeinen Informationsflut nur so eine Chance haben, überhaupt wahrgenommen zu werden.

Aber solange die Menschen mehr als das haben wollen, lässt sich ein Markt aufbauen. Zum Beispiel beim Film: Wenn die Menschen ein Gemeinschaftserlebnis schätzen und man bessere Wege dafür findet als das derzeitige Kino, werden die Leute dafür zahlen. Oder in der Musik über Livekonzerte und Fanartikel. Die Leute sind sehr wohl bereit, dafür zu bezahlen. Vielleicht werden 90 Prozent der Menschen die Musik nur gratis hören. Aber wenn es gelingt, die anderen, enthusiastischen zehn Prozent zu finden, werden die genug zahlen, damit man davon leben kann.

Bei der Software ist es ja genauso: Skype etwa ist ein Gratisprogramm und vielleicht 99 Prozent der Leute nutzen Skype gratis, um mit anderen Skype-Nutzern zu telefonieren. Aber ein paar wenige zahlen, weil sie die Premiumversion wollen, mit der man auch Mobiltelefone anrufen kann. Die Firma selbst kostet es nichts, den anderen 99 Prozent Skype gratis zur Verfügung zu stellen, die verlieren damit kein Geld. Im Gegenteil: Diese Leute werden über Skype reden und damit den Bekanntheitsgrad steigern und andere Menschen dazu bringen, das Programm auch nutzen zu wollen. Bei der Musik ist es genauso.

derStandard.at: Es wird auch immer wieder das Modell diskutiert, die Musik- und Filmschaffenden mit einer „Kultur-Flatrate" zu entschädigen. Dabei würde aus einem großen öffentlichen Topf Geld an die Künstler ausgeschüttet, und zwar je nachdem, wie populär sie bei den Downloads sind. Wäre das ein denkbares Modell?

Eriksson: Ich bin da sehr skeptisch. Zunächst stellt sich einmal die Frage nach dem Wert von Musik. Es gibt ja dann auch die Filmindustrie, die einen Teil vom Kuchen will. Und ein großer Teil von den Filmen, die runtergeladen werden, sind Pornografie. Das hieße dann, dass ein erheblicher Teil dieses Geldes an Porno-Produzenten gehen müsste, und ich glaube, dass das niemand will.

Abgesehen davon ist die Zahl der Downloads kein taugliches Maß, um Geld zu verteilen. Das ist eine Art von Kulturpolitik, und ich glaube, dass es eine schlechte Kulturpolitik ist. Das ist die Aufforderung, Songs zu schreiben, die jedem zusagen, die jeder schnell runterlädt, schnell anhört und gleich wieder vergisst. Und dann noch so einen Song und noch so einen. Das kann nicht das Ziel der Kulturpolitik sein. Es wäre vielleicht lohnender, nachhaltig in die Infrastruktur der Musik zu investieren, in musikalische Ausbildung, in Proberäume und Aufnahmestudios. Wenn es hier ein besseres Angebot gäbe, wäre es für viele junge Musiker leichter, ihre Produktionen zu finanzieren.

derStandard.at: Apropos finanzieren: Wie finanziert sich eigentlich The Pirate Bay?

Eriksson: Durch Werbung.

derStandard.at: Läuft das gut?

Eriksson: Keiner von den Leuten, die The Pirate Bay betreiben, macht das als Hauptberuf. Aber die Werbung deckt die Kosten. Es ist natürlich ein bisschen schwer in manchen Branchen, Werbekunden zu finden. Walt Disney wird bei uns nicht so schnell inserieren. (derStandard.at, 03.03.2009)

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Ich bin der Meinung...
00
In 20-30 Jahren

wird es egal sein, ob ein gemachter SONY-BMG-ARIOLA Superstar oder der Huber Seppl aus Oberplutzerhofen einen Song veröffentlicht.

Wenn er gefällt ist er auf Platz 1 der Ö3-TOP100 Downloadlisten. Wenn nicht, kommt er dort erst gar nicht vor.

Das eröffnet Musikern rund um den Globus völlig neue Perspektiven abseits der allmächtigen großten Labels.

Und meine Enkel werden Sony-BMG-Ariola noch in einer Form kennen wie unsereins den großen Caruso oder eine Marlene Dietrich.Also eher als abstrakten Kunst-Saurier denn Realität.

Floppy123
00
19.4.2009, 18:49

"dieses video ist privat"

Adequate Art
20
Wir lassen uns von mp3's begleiten

Ich gehe davon aus, dass Platten und Kassetten (Rillen bzw. Magnetbaender) ja noch eine wesentlich andere Speicherbasis als mp3's haben, die bekanntlich datenformat haben und damit auf einem Server oder auf der Harddisk nichts anderes als elektrische impulse sind, die uns ueber computer, musikplayer i-pod und Co hoerbar gemacht werden. Das selbe gilt fuer alle Daten am Computer - alles nur elektrische impulse, die unserem Gehirn so visuell am Bildschirm oder in der Audiokarte dargestellt werden, dass es sie versteht. Nichts wirklich physisch greifbares und damit wohl nur als das zu betrachten, was es tatsaechlich ist - kleine elektrische Spannungen, über die ganze Welt verbreitet.

Laurin
00
Ich auch

Seitdem nur noch mehr Vinyl.

Njata
21
10% CD oder Merchandise Verkäufe helfen nur Majorlabel

Manche Leute denken, dass illegale Downloads gerechtfertigt sind, weil Majorlabels mit ihren überhöhten CD Preisen viel zu gierig sind, Kleinstlabel hingegen vom Filesharing profitieren, weil mehr Leute auf ihre Musik im Internet aufmerksam werden. Das stimmt zum Teil auch, aber finanziell gesehen können die sich nicht wie die Majors noch über Wasser halten. 10% CD oder Merchandise Verkäufe helfen einem Majorlabel, Kleinstlabel gehen in den Bankrott dadurch.

DooMRunneR
13
ist mir neu....

.... was glaubst du warum "kleinstlabels" und selbstproduktionen aus dem boden sprießen wie verrückt? diese bands bekommen mehr von ihren labels als bei den majors....

Mucosaprolaps
21

DooM; Kann natürlich überhaupt nicht sein, dass große Konzerne kleine Tochterlabels gründen lassen, weil das cooler wirkt. Neeee ...,.

uinsel
10

schon wahr, aber kleinstlabel kann man ohnehin kaum kaufen. insofern wäre es eine interessante studie, ob davon durch filesharing mehr oder weniger umsatz gemacht wird.

man darf nicht vergessen, dass nicht nur durch CD verkauf umsatz entsteht. viel interessanter ist vermutlich, ob mehr oder weniger publikum bei konzerten da ist. denn so ein erlebnis ist schwieriger substituierbar.

Mucosaprolaps
00

Bei Saturn und Cosmos gibts keine Klein-Label, stimmt.

Aber gerade kleine Labels und Band leiden natürlich massiv, wenn sie einmal einen Erfolg landen -- und davon dann nur Torrent-Anbieter profitieren.

The Shrike
11

Und genau das war auch einer der Gründe die zum Niedergang der Musik"industrie" geführt haben (der Name sagt ohnehin schon alles). Dass es den Bands nämlich nur mehr um die schnelle Kohle geht und nicht darum sich künstlerisch zu verwirklichen. Rock and Roll ist groß geworden, weil die Musik Menschen bewegt hat und die Musiker echte Idole waren. Heute designen Marketing Fuzzies "Street credibility" und die Musiker sagen nur mehr das was ihnen ihre PR Berater vorkauen. Wen interessiert denn so ein Plastikdreck noch?

Künstler wollen, dass sie möglichst viele Menschen erreichen. Und das können sie über Filesharing in jedem Fall erreichen. Die fetten Bosse der Labels haben da natürlich nichts davon.

Mucosaprolaps
00

Rock ist groß geworden, weil sich damit Geld verdienen ließ.

Wäre die Szene so klein geblieben wie Freejazz oder Northern Soul oder andere Spezialitäten, dann gäbe es heute in vielen Städten wahrscheinlich ein Lokal, wo sowas gespielt wird, und 5 CDs im Regal.

Street Cred haben nicht heutige Designer erfunden, sondern beatles, stones und andere.

Mathias
 
12
neue Musik bzw. Musikgruppen kennen lernen

Geht ganz einfach. In der heutigen Zeit werden Deutschland und Österreich jeden Sommer mit vielen bunten Festivals überschwemmt. Zu 85% sind Bands, welche Live spitze sind, auch auf dem Album spitze - es gibt natürlich auch leider Ausnahmen.

Wer mal "bunt" hören möchte, dem wäre Rock im Park/Ring, Southside, Nova Rock zu empfehlen.

Für Metalfreaks gibt es sowieso nur Campo di Metal ;-)

yomellamo
07
in wirklichkeit ist die ganze download-geschichte

keine frage von Preis oder Kostenlos, sondern eine frage von komfort und gemütlichkeit.

zb. filme:
A) piratebay -> schauen was es neues gibt -> anklicken und downloaden -> evtl. subtitles suchen -> anschauen

B) website 1 -> film ist von anderer filmgesellschaft -> website 2 -> geht nur in den USA --> fehlschlag
2ter versuch:
website 2 irgendwie eine ami-IP vorschwindeln -> zahlen -> ewiger download -> endlich film da. Erfordert speziellen player -> nicht installiert -> downloaden -> ups .. geht nur für windows -> alte windows-kiste ausmotten -> player installieren -> freundlicherweise wird gleich spyware und rootkit mitinstalliert -> subtitles? -> gibts nicht -> dafür gibts FBI-warning -> player... ruckelt und zuckelt ...

SimplyRed
10

CD´s kann man kaufen?

Klein Hirn
00
13.5.2009, 15:17
na zumindest die Rohlinge zum Brennen..

PjotrV
18

Klingt für mich wie

"Den letzten Bohnenkaffee habe ich vor 5 Jahren gekauft, seither lebe ich von Instantbrühe".

Warum auch nicht? Ist schnell in den Plastikbecher gestreamt und heiß ist sie auch.

NUAZO
00

jaja wenn da kein kratzen von vinyl zu hören is ist es keine gscheide musik, schon ok, troll dich zurück in die vergangenheit

robert rittersmann
03

hier geht es eher darum, dass die Bohnen, die jemand gekauft hat, von einem anderen gesammelt und noch einmal aufgebrüht worden sind.
Kein Problem, solange es noch Leute gibt, die Bohnen kaufen. Problematisch wird es, wenn alle nach gebrauchten, kostenlosen Bohnen suchen, weil sie keine frischen mehr kaufen möchten.

Floppy123
01
19.4.2009, 18:54

die lösung wäre auf tee umzusteigen.

The Wrestler
73
und so wies ausschaut den letzten pulli vor 10 jahren

Floppy123
00
19.4.2009, 18:58

du kannst ihn ja eine deiner leggings borgen.

Immanentes Konsumopfer
316
es soll menschen geben die auf solche dinge

keinen wert legen. interessanterweise sind das meist ziemlich intelligente menschen, während der, nennen wir es ruhig Pöbel, seine 900 euro gehalt für d&g leiberl ausgibt und so dermaßen aufgestylt herumrennt, dass es nur mehr peinlich ist... schauen sie sich mal diese ekligen schicht-opfer an... brrr

Super-Zyniker
02

@Immanentes Konsumopfer

> seine 900 euro gehalt für d&g leiberl

D&G =Abkürzung von "Dragan & Goran" :-)) ist genauso wie die Rechtemafia:
Die lassen auch billigst und meist mit Kinderarbeit in Fernost produzieren und wollen - der mit dem EU-Recht durchsetzbaren Beschränkung von Vertriebswegen - hierzulande zu Wucherpreisen verkaufen.
Allerdings gibt es offenbar genügend Minderwertigkeitskomplexler, welche den Unterschied zwischen Preis und Wert nicht kennen, sodaß die Rechnung offenbar (noch) aufgeht.

dig the dog that dug the bone
11

„Gut gekleidet“ ist Ansichtssache und unterliegt dem persönlichen Geschmack und dem sozialen Umfeld (was gerade In ist), keine Frage.
Und dass zwischen einem Schicht-Opfer und einem gut gekleideten Menschen Welten liegen, stimmt auch. Zumindest aus meiner Sicht und ich stehe damit nicht alleine da.

Aber weil jemand intelligent ist, wird ihm der Schlabberlook verziehen während man sich über Leute, die sich nicht mehr leisten können und deshalb ähnlich rumlaufen gerne mal lustig macht?

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