Gewerkschafter fordern "Vollfinanzierung"

3. März 2009, 14:27
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Budget zweckgebunden zur Verfügung stellen - Unterstützung für Rektoren

Wien - In einem am Dienstag veröffentlichten Offenen Brief an Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ), Vizekanzler Josef Pröll (ÖVP) und Wissenschaftsminister Johannes Hahn (ÖVP) fordert die Universitätsgewerkschaft die "Vollfinanzierung" für den geplanten neuen Uni-Kollektivvertrag (KV). Den Rektoren solle im Budget 2009/2010 sowie für die Jahre danach das erforderliche Budget "zweckgebunden - ohne Beeinträchtigung der weiteren universitären Entwicklung - zur Verfügung gestellt werden".

Rektoren haben Unterstützung

Ob das weitere Zögern der Rektoren, den KV zu unterschreiben, berechtigt ist, ist für die Gewerkschafter "schwer nachzuvollziehen. Weder die Berechnungen der Rektoren, noch jene des Ministeriums sind uns im Detail bekannt", sagte der Vorsitzende der Hochschullehrer-Gewerkschaft, Richard Kdolsky, zur APA. Weil man aber davon ausgehe, dass die Rektoren wirtschaftlich ordnungsgemäß arbeiten, hätten sie die Unterstützung der Gewerkschaft. Gefordert sei nun der Wissenschaftsminister, so Kdolsky.

Die Uni-Gewerkschafter fordern das stufenweise Inkraftsetzen des KV ab 1. April, die gehaltswirksamen Teile sollten mit dem 1. Oktober 2009 in Geltung treten. Für die Personalvertreter ist der KV ein "wesentlicher Bestandteil des privaten Arbeitsrechtes der Universitäten und sei "unerlässlich für die Förderung junger Wissenschafter". (APA)

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