Hälfte der Österreicher unzufrieden

3. März 2009, 14:10
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Kritisiert wurde von 54 Prozent der Befragten die Vorgabe, dass Privatpersonen Anzeige erstatten dürfen

Etwa die Hälfte der Österreicher ist mit dem gesetzlichen Rauchverbot in der Gastronomie unzufrieden. Laut einer Umfrage der Marktforschungsagentur MindTake New Media Research zweifeln 44 Prozent an der Sinnhaftigkeit der Regelung mit Ausnahmen für kleine Betriebe oder mehrräumige Lokale. Rund ein Drittel der 500 Interviewten äußerte sich positiv. 45 Prozent - darunter vor allem Nichtraucher - sprachen sich für ein absolutes Qualmverbot aus. Das Gegenteil, den Tabakkonsum wieder überall zu gestatten, wurde selbst von einem Drittel der Raucher kategorisch abgelehnt.

Kritisiert wurde von 54 Prozent der Befragten die Vorgabe, dass Privatpersonen Anzeige erstatten dürfen. Positiv beurteilt wurde von mehr als der Hälfte hingegen der bessere Schutz für Nichtraucher und Kellner. Öfter ins Cafe oder Restaurant gehen seit Inkrafttreten des Gesetzes allerdings nur 21 Prozent der Österreicher. Hilfe beim Loskommen vom Glimmstängel bietet das Gesetz laut der Umfrage übrigens nicht: Nur drei Prozent der Raucher gaben an, aufgrund des Verbots in der Gastronomie ihren Zigarettenkonsum einzuschränken. (APA)

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