Gewerkschaft fordert Rücktritt von Filialchef Götz

3. März 2009, 13:26
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Wien - Die Postgewerkschaft forderte heute den Kopf von Post-Filialchef Herbert Götz. Dieser hatte Dienstagvormittag bekanntgegeben, dass 293 Postämter geschlossen, aber keine Mitarbeiter abgebaut werden. "Verantwortlich dafür, dass es in Österreich bald keine Postämter mehr geben wird, ist einzig und allein Vorstandsdirektor Dr. Herbert Götz, der es in seiner bisher fast fünfjährigen Amtszeit nicht geschafft hat, geeignete Zukunftskonzepte vorzulegen. Damit ist klar, dass Vorstandsdirektor Dr. Götz ablösereif ist", so Postgewerkschaftschef Gerhard Fritz in einer Aussendung.

Die Grünen urgierten heute "Schluss mit der Scheinheiligkeit, die Karten müssen auf den Tisch". Verkehrsministerin Doris Bures (S) "eiert nur herum und bleibt nach wie vor die klaren politischen Vorgaben, wie Bevölkerungsschlüssel für Postämter und Postmarktgesetz, schuldig", so die Verkehrssprecherin der Grünen, Gabriela Moser. Weiters bleibe die Post AG auch die Berechnungszahlen für die Wirtschaftlichkeit schuldig und lege stattdessen nur "eine sicherlich zu hoch gerechnete Gesamt-Einsparungssumme von 12 Mio. Euro für die Schließung der Ämter vor". (APA)

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