Deutlicher Beschäftigungs-Rückgang im Februar

3. März 2009, 13:35
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24.530 Menschen mehr waren im Februar im Vergleich zum Vorjahr ohne Arbeit

Wien  - Die Beschäftigung in Österreich ist im Februar im Jahresvergleich um 24.530 (0,73 Prozent) auf 3,338.660 unselbstständig Beschäftigte geschrumpft. Damit fiel der Rückgang deutlich höher aus als noch gestern vom Sozialministerium erwartet. Das Ministerium ist nach vorläufigen Schätzungen von einem Rückgang um 13.000 Beschäftigte ausgegangen. Während die Beschäftigung bei den Männern schrumpfte, nahm die Frauenbeschäftigung zu. Im Jänner hat es insgesamt noch einen leichten Beschäftigungszuwachs um 6.393 Personen gegeben.

Ausschlaggebend für den Beschäftigungsrückgang sind die Einbrüche in der Industrie und wetterbedingte Verzögerungen in der Bauwirtschaft.

Die Zahl der männlichen Arbeitskräfte verringerte sich um 38.519 (- 2,16 Prozent) auf 1,745.509, die der weiblichen erhöhte sich um 13.989 (+ 0,89 Prozent) auf 1,593.151. Bis auf die Bundesländer Wien und Tirol ging die Beschäftigung in allen übrigen Bundesländern zurück. Den absolut und relativ größten Abgang mit 8.509 Personen bzw. mit 1,82 Prozent musste die Steiermark verkraften.

Gegenüber Jänner ist die Beschäftigung um 40 Personen gesunken. Die Zahl der männlichen Arbeitnehmer verringerte sich um 270 (- 0,02 Prozent) und die der weiblichen erhöhte sich um 230 (+ 0,01 Prozent). Den absolut und relativ größten Rückgang gab es in Oberösterreich mit 2.017 Personen bzw. mit 0,34 Prozent.

Im Beschäftigtenstand vom 28. Februar 2009 sind 10.810 präsenzdienstleistende Personen und 105.063 Karenz- bzw. Kinderbetreuungsgeldbezieher(innen) enthalten. (APA)

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