Nationalsport auf dem indischen Subkontinent

3. März 2009, 12:49
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WM 2011 in Indien, Pakistan, Sri Lanka in Gefahr

Wien - Auf dem indischen Subkontinent nimmt Cricket als populärste Sportart eine herausragende Stellung ein. Indien, Pakistan und Sri Lanka zählen mit anderen Staaten des Commonwealth zu den zehn wichtigsten Cricket-Ländern. Die angespannte Sicherheitslage führt schon seit Jahren dazu, dass führende Nationen nicht mehr in Pakistan antreten. Australien spielt seit über zehn Jahren nicht in Pakistan, England, Neuseeland und Südafrika boykottierten die Champions Trophy im Vorjahr.

Sämtliche geplanten Cricket-Großveranstaltungen in der Region laufen wegen der aktuellen Tragödie und nach vergangenen Terroranschlägen in Indien und Sri Lanka, wie Pakistan Co-Ausrichter der Weltmeisterschaft 2011, Gefahr, auszufallen. Im Vorjahr sagte das englische Nationalteam nach dem Terroranschlag in Bombay (Mumbai) seine geplante Indien-Tournee ab. Im Jahr 1996 verweigerte Australien und die Westindischen Inseln wegen der Terror-Anschläge in Colombo ein Antreten bei der WM in Sri Lanka.

Auch andere Sportarten haben durch die prekäre Sicherheitslage am Subkontinent bereits Absagen hinnehmen und mit verschärften Sicherheitsauflagen reagieren müssen. Die vorgesehene Austragung der Hockey-Champions-Trophy in Pakistan kam nicht zustande, das Tennis-Turnier im Jänner in Chennai in Indien fand unter drastisch erhöhten Sicherheitsvorkehrungen statt. (APA/Reuters)

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