Sean Connery in Rechtsstreit über Diamanten und Immobilien

3. März 2009, 12:43
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Schauspieler soll Besitztümer eines ehemaligen Freundes verkauft haben

Der legendäre James-Bond-Darsteller Sean Connery (78) ist Medienberichten zufolge in einen Rechtsstreit über Diamanten und Immobilien im Millionenwert verwickelt. Der schottische Schauspieler soll Besitztümer eines ehemaligen Freundes verkauft haben, nachdem er mit diesem aneinandergeraten war. Die Zeitungen "Daily Telegraph" und "Daily Mail" berichteten am Dienstag, Connery sei für kommende Woche in Genf vor Gericht geladen worden. Die dortigen Justizbehörden beriefen sich auf Anfrage jedoch auf ihr Amtsgeheimnis.

Den Berichten zufolge hatte der Schotte dem Freund Jean-Rene Canela in den 70er Jahren vier Millionen Dollar (3,2 Millionen Euro) für Immobilienprojekte an der Cote d'Azur geliehen. Als Kreditsicherheit habe dieser Connery Aktien, Immobilien und Diamanten im Wert von damals zehn Millionen Dollar gegeben. Als Connery seinen Kredit zurückhaben wollte, konnte der Geschäftsmann dem offenbar nicht sofort nachkommen. Also habe Connery einige der Wertsachen verkauft.

Die Familie des mittlerweile gestorbenen Mannes klagt nun, dass Connery weit mehr erlöst als investiert hatte - vor allem weil der Wert der Besitztümer immens gestiegen sei. "Weder die Diamanten noch die Immobilien waren Connerys Eigentum", zitierte die "Daily Mail" einen Sprecher der Familie. Der Kredit sei zurückgezahlt worden, und es habe keinen Grund gegeben, die Garantien zu verkaufen. Die Familie verlange die Erlöse zurück. Ein Sprecher Connerys, dessen Vermögen auf 170 Millionen Pfund (189 Millionen Euro) geschätzt wird, sagte: "Sean weiß nichts davon, und bisher hat er keine Vorladung bekommen." (APA/dpa)

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