"Freue mich auf die Bayern"

3. März 2009, 12:35
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Viertelfinalschlager im Cup zwischen Leverkusen und schwächelndem Double-Gewinner - Bayer-Keeper Adler: "Das Spiel kommt uns gerade recht"

Berlin - Wie in Österreich ist in dieser Fußball-Woche auch in Deutschland Cup-Time. Der Schlager des Viertelfinales steigt am Mittwoch in Düsseldorf (20.30 Uhr/live ARD), wo Bayer Leverkusen Double-Gewinner FC Bayern fordert. Beide Vereine haben in diesem Jahr erst vier Punkte in der Liga geholt, sind in der Tabelle Sechster bzw. Fünfter und benötigen dringend ein Erfolgserlebnis.

"Ich freue mich auf die Bayern. Das Spiel kommt uns gerade recht. Gegen sie zu gewinnen und ins Halbfinale einzuziehen, wäre Gold wert", sagte Bayer-Torhüter Rene Adler vor dem erst vierten Cup-Duell mit dem Titelverteidiger. Im Halbfinale 2003 sowie im Viertelfinale 1997 und 1985 hatten die Bayern jeweils die Oberhand (3:1/heim, 2:0/h, 3:1/auswärts) behalten.

Das soll auch diesmal so sein. Ihre Klasse müsse die Mannschaft auch auf dem Platz beweisen und "mal ein Zeichen setzen", sagte Offensivspieler Hamit Altintop auf der Clubhomepage. Kollege Tim Borowski appellierte nach dem torlosen Remis in Bremen: "Wir müssen jetzt eine Siegesserie starten. Da reicht dann vielleicht auch mal ein dreckiges 1:0." Ein solches Resultat würde den Cup-Aufstieg bedeuten.

Die Bayern müssen allerdings erneut auf den italienischen Stürmerstar Luca Toni und auf Teamverteidiger Philipp Lahm verzichten. Beide Leistungsträger fehlen wie schon am Sonntag im Ligaspiel in Bremen (0:0) verletzungsbedingt.

Coach Jürgen Klinsmann glaubt dennoch an den Aufstieg seines Teams. "Wir wollen in allen drei Wettbewerben, Bundesliga, Champions League und Pokal, bis zum Schluss dabei sein", betonte der zuletzt in die Kritik geratene 44-Jährige. In der Meisterschaft sind die Bayern nach drei Spielen ohne Sieg auf Rang fünf abgerutscht. "Es ist fünf vor Zwölf in der Bundesliga", gestand Klinsmann.

Keine leichte Aufgabe hat der SV Werder Bremen in Wolfsburg gegen den immer besser in Fahrt kommenden VfL. Die beiden Österreicher Sebastian Prödl und Martin Harnik dürften wie zuletzt in der Liga auf der Ersatzbank "beginnen". In den weiteren zwei Partien trifft jeweils ein Zweitligist auf einen Oberhaus-Verein, wobei die Kleinen die Großen zumindest ärgern wollen. (APA)

Viertelfinal-Programm:

FSV Mainz - FC Schalke (Dienstag, 20.30 Uhr/live ZDF); VfL Wolfsburg - Werder Bremen (Mittwoch, 19.00 Uhr), Hamburger SV - SV Wehen Wiesbaden (Mittwoch, 19.00 Uhr), Bayer Leverkusen - Bayern München (Mittwoch, 20.30 Uhr/live ARD)

 

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