WKÖ verteilt USB-Stick für anonymes Surfen

3. März 2009, 12:14
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Die Wirtschaftskammer betreibt für Mitglieder und Kunden drei TOR-Server für anonymes Surfen im Web

Wer im Internet keine Spuren hinterlassen will, muss besondere Vorkehrungen treffen und einen Anonymisierungsdienst nutzen. Die Fachgruppe Unternehmensberatung und IT (UBIT) der Wirtschaftskammer Wien hat nun drei Server des Anonymisierungsdienstes Tor in Betrieb genommen, über die Mitglieder und Kunden anonym surfen können. Dazu gibt es den USB-Stick "PrivaSec forte", auf dem sich eine angepasste Firefox-Version befindet, mit der Nutzer ausschließlich über die TOR-Server ins Netz gelangen.

Vertrauen in neue Technologien stärken

Der Stick wird von der UBIT an Mitglieder der Wirtschaftskammer, Politiker, Journalisten und "Meinungsbildner" ausgeteilt, wie heise berichtet. Die Möglichkeiten neuer Technologien sollten nicht gegen ihre Nutzer gerichtet sein, teilt die Fachgruppe mit. Vertrauen in den Schutz eigener Daten und die im Alltag gewohnte Anonymität seien für die Akzeptanz neuer Technologien wichtig.

Kritik an pauschalen Überwachungsmaßnahmen

Die Fachgruppe will mit dem Service zudem zeigen, dass Überwachungsmaßnehmen mit einfachen Mitteln außer Kraft gesetzt werden können. Damit stelle sich umso mehr die Frage nach der Angemessenheit von "Vorratsdatenspeicherung und anderen pauschalen Überwachungsmaßnahmen". Der Service wird offiziell am 5. März am E-Day vorgestellt. (red)

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    Keine Chance für Lauscher: WKÖ verteilt USB-Sticks für anonymes Surfen im Web.

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