Haslauer erhielt die meisten Vorzugsstimmen

3. März 2009, 10:48
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Landeshauptfrau Burgstaller an zweiter, ÖVP-Landesrätin Eberle an dritter Stelle

Salzburg - LHStv. Wilfried Haslauer, Parteiobmann und Spitzenkandidat der ÖVP, hat bei der Landtagswahl am Sonntag in fünf von sechs Bezirken die meisten Vorzugsstimmen (ohne Wahlkarten) erhalten. Nur im Lungau wurde Haslauer bei den Vorzugsstimmen Zweiter - nach Manfred Sampl, ebenfalls von der ÖVP. LH Gabi Burgstaller und LR Doraja Eberle rangieren an zweiter bzw. dritter Stelle, wie der Leiter des Landesstatistischen Dienstes, Josef Raos, am Dienstag mitteilte. Die anderen Bewerber liegen deutlich abgeschlagen im Feld.

Vorzug in der Stadt

Die Zahl der Vorzugsstimmen, die für Haslauer abgegeben wurden, schwankt zwischen 142 im Lungau, dem kleinsten Salzburger Bezirk, und 1.150 in der Stadt Salzburg, knapp hinter dem Flachgau der zweitgrößte Bezirk.

Die Landeshauptfrau rangiert hinsichtlich der Zahl der Vorzugsstimmen jeweils an zweiter oder dritter Stelle. In der Stadt Salzburg erhielt sie 728 und Eberle 867 Stimmen. Auch im Flachgau wurde Burgstaller mit ihren 745 Vorzugsstimmen von Eberle mit ihren 907 übertroffen. Im Pongau wurde sie (345) von LR. Walter Blachfellner, der 359 Stimmen für sich verbuchen konnte, knapp geschlagen. Im Lungau liegt Sampl, gefolgt von Haslauer, an der Spitze. Eberle rangiert in diesen beiden Bezirken an fünfter Stelle.

Dazu sei, so Raos, allerdings relativierend festzuhalten, dass die Unterschiede in der Zahl der Vorzugsstimmen zum Teil doch sehr gering und die Ergebnisinterpretationen daher mit einem gewissen Vorbehalt zu sehen seien. (APA)

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