Burgenland und Esterhazy beenden Zwist

2. März 2009, 18:45
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Niessl und Ottrubay unterzeichneten Vereinbarung - Einheitliche Tickets für alle Ausstellungen im Schloss Esterhazy

Eisenstadt - Unstimmigkeiten zwischen dem Land Burgenland und der Esterhazy Privatstiftung rund um das Haydn-Jahr gehören nun offiziell der Vergangenheit an. Landeshauptmann Hans Niessl und der Generaldirektor der Privatstiftung, Stefan Ottrubay, unterzeichneten am Montag in Eisenstadt eine entsprechende Vereinbarung, teilten die Esterhazy Betriebe in einer Aussendung mit. In dem Vertrag wird unter anderem die Rücknahme von Exponaten der im Schloss Esterhazy in Eisenstadt gezeigten Dauerausstellung "Die Fürsten Esterhazy" geregelt.

Die Ticketfrage

Vereinbart wurde außerdem, dass es für alle Ausstellungen, die im Schloss Esterhazy stattfinden sollen, ein einheitliches Ticket aufgelegt wird. Im Schloss sind im Jubiläumsjahr sowohl ein Teil der Hauptausstellung des Landes "Phänomen Haydn" sowie die Schau "Haydn Explosiv" zu sehen. Der zentrale Ticketverkauf soll über eine Ticketbox erfolgen, die im Schlosshof eingerichtet wird.

Ebenso geeinigt hat man sich laut der Aussendung über die Aufteilung der Kartenerlöse und die technische Adaptierung von Schauräumen für die Ausstellung "Phänomen Haydn". Auch die Frage gemeinsamer Marketing- und Bewerbungsmaßnahmen zum Haydn-Jahr sei "im beiderseitigen Einvernehmen geregelt" worden, hieß es.

Getrübtes Verhältnis

Im vergangenen Dezember waren das Verhältnis zwischen den beiden Vertragspartnern noch getrübt. Am selben Tag, an dem das Land das Konzept der Hauptausstellung zum Haydn-Jahr 2009 vorgestellt hatte, warf die Esterhazy Privatstiftung dem Land "Vertragsbruch" vor, da es zu einer vorzeitigen Rückgabe wertvoller Exponate der Stiftung komme. Bei einer gemeinsamen abschließenden Besichtigung der Dauerausstellung "Die Fürsten Esterhazy" durch Landeshauptmann Hans Niessl und Generaldirektor Ottrubay wurde dann bereits eine Vereinbarung in Aussicht gestellt. (APA)

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