US-Verbraucher geben wieder mehr aus

2. März 2009, 16:28
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Die Kauflaune der US-Verbraucher hat sich zu Jahresbeginn erstmals seit sechs Monaten wieder gebessert

Die Konsumausgaben stiegen im Jänner um 0,6 Prozent, wie das Handelsministerium in Washington am Montag mitteilte. Zugleich sparten die Haushalte wie nie zuvor: Aufs Jahr hochgerechnet sprangen die Ersparnisse auf 545,5 Mrd. Dollar (433 Mrd. Euro) in die Höhe - das ist das höchste Niveau seit Beginn der Datenerhebung 1959. Im Jänner stieg die Sparquote so stark wie seit März 1995 nicht mehr.

Zugutekommen ist den Verbrauchern dabei unerwartete Einkommenssteigerungen: Das Plus von 0,4 Prozent ist der größte Anstieg seit Mai. Allerdings ist der größte Teil davon auf Gehaltssteigerungen bei Staatsbediensteten und höhere Sozialleistungen zurückzuführen: Dies herausgerechnet lag das Plus lediglich bei 0,2 Prozent.

Experten begrüßten die gestiegene Sparquote, warnten aber zugleich vor Gefahren. "Es ist gut, dass die Leute sparen, aber es ist nicht gut, dass sie alle gleichzeitig ihr Geld beiseitelegen", sagte Scott Brown von Raymond James & Associates. "Das verlängert und vertieft die gegenwärtige Rezession."(APA)

 

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