"Was bewegt Österreich?"

2. März 2009, 15:25
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Parteimitglieder sollen Freunde und Bekannte zu Bundespolitik, Wirtschaftskrise und Werner Faymann befragen

Eisenstadt - Wissen, welche Ängste und Nöte die Menschen in Österreich plagen - das sei das Anliegen einer SPÖ-Umfrage, die bis Anfang April bundesweit durch rund 200.000 Parteimitglieder durchgeführt werden soll. Der Fragebogen "Was bewegt Österreich?", wurde heute, Montag, in einer Wohnung in Eisenstadt von SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas und Landeshauptmann Hans Niessl erläutert und anhand eines Praxisbeispieles veranschaulicht.

Mitglieder interviewen Bekannte

Die SPÖ habe im Vorfeld bereits eine ähnliche Initiative auf der Internetplattform Facebook gestartet, erklärte Rudas. Nun hätte man einen Fragebogen erarbeitet, den die Parteimitglieder der SPÖ per Mail oder Post erhalten sollen. Mit dem Fragebogen sollen die Parteimitglieder "als höchstes Gut der SPÖ", Meinungen im Freundes- und Bekanntenkreis, bei Verwandten und in der Nachbarschaft einholen.

Die zehn Fragen beschäftigen sich unter anderem mit der Meinung über die Entwicklung der Bundespolitik in den letzten Monaten, die persönliche Betroffenheit von der Wirtschaftskrise und die Erwartungshaltung an die Bundesregierung. Auch die Frage "Und welche Partei vertritt Ihre persönlichen Anliegen am besten?" wird gestellt. Zum Abschluss will man von den Befragten wissen, was sie Werner Faymann sagen würden, wenn er vor der Tür stünde.

Reise als Belohnung

Die befragten Personen bleiben mehr oder weniger anonym - für die statistische Auswertung müssen das Alter, Geschlecht, Postleitzahl, Familienstand, Höchste abgeschlossene Bildung, sowie die derzeitige Tätigkeit angegeben werden. Die ausgefüllten Bögen werden nach Wien retourniert und ausgewertet. Für die Interviewer gäbe es eine Reise zu gewinnen, so Rudas. (APA)

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    Rudolf Hundstorfer verteilt Fragebögen.

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