Letzter gestrandeter Wal mit Jetskis gerettet

4. März 2009, 11:08
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Grindwale und Delfine von Massenstrandung in Australien betroffen - nur 54 von knapp 200 Tieren konnten von Helfern zurück ins Meer bugsiert werden

Sydney - In Australien ist der letzte überlebende der am Wochenende gestrandeten Wale am Mittwoch erfolgreich ins Meer zurück geschwommen. Wildhüter auf Jetskis mussten allerdings etwas nachhelfen: Sie banden das Tier fest und zogen es behutsam auf den Ozean hinaus. Dort schloss der Wal sich einer Gruppe Artgenossen an, teilte die Naturparkbehörde von Tasmanien mit.

Auf der King-Insel zwischen Tasmanien und dem Festland waren am Sonntag 194 Grindwale und einige Delfine gestrandet. 140 Tiere verendeten dort, doch konnten Freiwillige 54 Tiere zurück ins Meer bugsieren. Einer war zu schwach und blieb zunächst im seichten Wasser. Erst am Mittwoch waren die Versuche ihn zu retten erfolgreich. (APA/dpa)

 

  • Video vom Beginn der Rettungsversuche

  • Bild nicht mehr verfügbar

    In der Wartezeit, bis die Wale ins Wasser zurück geschleppt werden konnten, mussten Helfer die Tiere immer wieder mit Wasser übergießen.

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